Archiv für die Kategorie: “Allgemein”
Vor etwas mehr als drei Wochen habe ich mir ein Android Tablet aus China über eBay gekauft. Die Idee dahinter war ganz einfach: nach dem Hype um das Apple iPad wollte ich erstmal schauen, inwiefern so ein Tablet für mich sinnvoll ist. Nach ein wenig Recherche im Netz fiel dann die Wahl auf ein Flytouch ePad, das ich bei eBay für gerade einmal 80 EUR inkl. Versandkosten ersteigert habe. Dass ich keine hochwertige Ware erwartet habe, dürfte bei diesem Preis klar sein, dennoch habe ich ein Gerät bekommen, das meine Anforderungen erfüllen kann – dazu später mehr. Nach etwa 2 Wochen kam dann auch schon das Päckchen aus China an:
Und nach dem Auspacken kam dann das Tablet samt Zubehör zum Vorschein:
Neben dem ePad fand sich in der Box, wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann, ein kurzes Benutzerhandbuch (Englisch / Chinesisch), einen Ladeadapter samt Reiseadapter, ein iPod / iPhone kompatibles Sync-Kabel und ein Adapter mit zwei USB- und einem Ethernet-Port. Beim Ladeadapter lag auch gleich schon das erste Problem: Er passt nicht in eine deutsche Steckdose und selbst der Reiseadapter passt nicht in eine deutsche Steckdose, weshalb ich ein eigenes Netzteil, das ich glücklicherweise noch zu Hause liegen hatte, verwenden musste.
Das Tablet selbst hat ein 7” resistives Touchscreen Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln. Neben 2 GB Flash-Speicher besitzt es außerdem 256 MB DDR2 RAM und kann über eine Micro-SD Karte um bis zu 32 GB erweitert werden. Die CPU ist eine VIA WM8505, die mit 533 MHz getaktet ist. Die Verbindung zum lokalen Netzwerk wird über WLAN hergestellt, alternativ kann aber auch der Adapter mit Ethernetanschluß verwendet werden, wobei der Adapter allerdings etwas “klapprig” daherkommt und die Bedienung dann auch keinen Spaß mehr macht. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2400 mAh und hält im laufenden Betrieb ungefähr 4 Stunden (je nach Art der Anwendung) durch. Zusätzlich beinhaltet das ePad ein Mikrofon und eine Kamera, sodass der Videotelefonie auch nichts mehr im Wege steht. Im Google Marketplace finden sich dazu neben Skype auch VoIP Anwendungen von z.B. Sipgate.
Auf dem Tablet kommt Android in der Version 1.6 zum Einsatz. Durch die 256 MB RAM ist es theoretisch möglich auch neuere Android Versionen auf dem ePad zu verwenden, allerdings ist davon bisher noch nichts zu hören. Wenn man Informationen zu diesem Tablet sucht, dann ist man sowieso am besten im Slatedroid-Forum aufgehoben, denn hier gibt es – auf Englisch – immer die neusten Nachrichten zum Thema ePad (und anderen Tablets) sowie selbst modifizierte ROMs. Einen Unterstützung durch den Verkäufer oder einen offiziellen Hardwaresupport des Herstellers gibt es jedenfalls nicht (auch das war mir vorher schon klar).
Wichtig bei der Auswahl des Tablets war für mich nicht das von den Medien oft genannte Lesen von eBooks und surfen im Netz, sondern vielmehr die Nutzung des Tablets als Fernsteuerung, somit war auch nicht die entsprechende Performance beim Anzeigen von Dokumenten gefragt. Anfangs habe ich eine Anwendung aus dem Marketplace verwendet, mit der man Amarok, ein Mediaplayer unter Linux, steuern kann. Das hat auch ohne Probleme funktioniert, allerdings wollte ich nun doch eine etwas größere Lösung haben, da ich auch eine DVB-S Karte in meinem Linux-Rechner stecken habe. Nach einem Blick in den Marketplace habe ich dann eine Anwendung zum steuern von MythTV gefunden – MythDroid. Mit MythDroid kann ich jetzt die Wiedergabe steuern, die EPG Daten anschauen, Aufnahmen planen und wiedergeben uvm. Damit bietet das Tablet gegenüber einer normalen Fernbedienung schonmal einen erheblichen Mehrwert und ich würde mir wünschen, dass in Zukunft die Steuerung von Fernsehern, Blu-Ray Playern, etc., die sowieso schon oft über eine WLAN Schnittstelle verfügen, ermöglicht wird.
Wenn man dann schonmal das Tablet zu Hause hat, kann man natürlich auch zusehen, dass man gleich noch seine Emails darauf liest. Ein Arbeitskollege hat mir dazu K-9 Mail empfohlen und nach meinen Tests kann ich das Programm auf jeden Fall weiterempfehlen. Mit meinem privaten Server, den ich nur über IMAPS erreichen kann, gab es jedenfalls – im Gegensatz zu anderen Clients auf mobilen Geräten – keine Probleme.

Hmm… was kommt sonst noch so zum Einsatz… Twitdroyd als Twitter-Client, AndoidPit mit den neusten Android Anwendungs-Reviews, eine IMDB Anwendung und natürlich darf eine Wetter-Anwendung auch nicht fehlen. Mittlerweile kommt auch der mitgelieferte Chrome und natürlich Opera Mobile auch zum Einsatz, um mal eben schnell die neusten Nachrichten zu lesen. Damit ersetzt das Tablet zusätzlich noch mein Mobiltelefon, was ich bisher immer mit Opera Mobile zum schnellen Abruf von Nachrichten genutzt habe.
Fazit: Ich habe für einen Preis unter 100 EUR genau das bekommen, was ich haben wollte – ein Tablet, mit dem ich meinen Server steuern kann, das meine Fernbedienung ersetzt und das zusätzlich noch den schnellen Zugriff auf Twitter, meine Mails und Nachrichten im Netz ermöglicht. Die ein oder andere Macke des Gerätes (fehlender Herstellersupport, der resistive Touchscreen und die kurze Akkulaufzeit und das nicht auf deutsche Steckdosen passende Netzteil) kann ich verschmerzen und bin rundum zufrieden. Jedenfalls lohnt sich bei mir ein Tablet und evtl. kann man dann in Zukunft mal daran denken, sich ein Tablet in einer höheren Preiskategorie zuzulegen.
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Jeder Informatikstudent kennt das aus den theoretischen Vorlesungen: die Turingmaschine – benannt nach Alan Turing. Kurz gesagt ist es ein theoretisches Modell, bei dem die Möglichkeit besteht, Werte zu lesen, zu schreiben und den Lesekopf zu bewegen. Dabei wird angenommen, dass ein unendlich langes Band zur Verfügung steht, auf dem gelesen und geschrieben werden kann. Das besondere an dieser Maschine ist, dass sie in der Lage ist, alle Berechnungen durchzuführen, die man auch mit einem Computer durchführen kann. Mehr dazu gibt’s aber in der Wikipedia.
Jedenfalls bin ich durch Zufall auf dieses Video bei Youtube gestossen, in dem eine Turingmaschine aus Lego gebaut wurde:
Die Frage, die sich mir jetzt stellt: Wo kann ich das Ding bestellen ?
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Geschrieben von Octoate in Allgemein, Software, Spiele, tags: Atari, C64, Dragon, Magazin, Retro, Return, SID, Spectrum, ZX
Die neuste Ausgabe des Return Magazin, ein Magazin rund um 8-Bit Rechner, ist da. Auch in dieser Ausgabe sind wieder jede Menge interessante Themen rund um die alten Rechner und Spiele im Magazin enthalten. Hier ein grober Überblick über den Inhalt:
- Hauptthema: Impossible Mission
- Apple-1 und MOS KIM-1: Briels Replica
- Dr.Pill: neues Spiel auf dem MSX
- Breakpoint 2010
- Factory Daze
- Apple Disk II
- uvm.
Solltet ihr die Return nicht (wie ich) abonniert habe, dann könnt ihr sie auf der Seite des Return-Magazins für 6,50 EUR (inkl. Versand) als Einzelausgabe bestellen. Ein Abo für 4 Ausgaben kostet 24 EUR (inkl. Versandkosten).

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Vor kurzem hat mich ein Arbeitskollege gefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, irgendwie auf den Standardkarten seinen Fahrradweg zu vermessen, um für sich selbst die kürzeste Route zu finden. Meine erste Idee war es, ein Plugin für den Karteneditor von OpenStreetmap (JOSM) mit einem speziellen Plugin zu verwenden, um die Route zu vermessen. Während ich den Karteneditor aufgerufen habe, ist mir aber eingefallen, dass es einen Routenplaner von OpenStreetmap gibt, bei dem man auch ein Fahrrad als Fortbewegungsmittel auswählen kann – nämlich OpenRouteService.org. Mit diesem Routenplaner war es möglich, eine Fahrradroute, die eingetragene Feld- und Radwege in OpenStreetMap berücksichtigt, zu finden, die besser ist als die momentan von ihm verwendete. Zusätzlich lässt sich die Route dann auch direkt als GPX Datei für diverse GPS Empfänger exportieren. Ich bin jedenfalls mal gespannt auf seine Rückmeldung, denn unterm Strich sollte er damit 5km pro Strecke sparen (auf dem Fahrrad schon nicht unerheblich). Solltet ihr also mal eine Radtour planen, dann schaut mal bei OpenRouteService vorbei – vielleicht findet der Routenplaner eine besser Route als ihr .

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Vor einiger Zeit habe ich schon gesehen, dass einige Bastler Roboter zum Lösen von dem bekannten Rubiks Cube gebaut haben. Heute bin ich über ein Video gestolpert, in dem der Roboter das mit relativ hoher Geschwindigkeit durchführt. Der LEGO Roboter wird mit einem ARM Prozessor gesteuert, wobei dieser die Bewegungs- und Steuerdaten von einem Nokia N95 bekommt, das in einer Halterung über dem Rubiks Würfel angebracht wird. Zu Beginn wird erstmal jede einzelne Seite des Würfels mit der Kamera des N95 aufgenommen und anschließend von dem Mobiltelefon analysiert. Ist eine Lösung gefunden worden, wird der Roboter vom N95 gesteuert – bis die Lösung gefunden wurde. Das ist, wie oben bereits erwähnt, nicht der einzige Roboter, der einen Rubiks Würfel lösen kann, aber zumindest einer der schnellsten .
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Oh nein, es geht schon wieder los – mein Auto leuchtet wie ein Weihnachtsbaum. Genauer gesagt: Während ich gestern mit dem Auto unterwegs war, leuchtete während der Fahrt auf einmal die ESP Leuchte auf (ESP = Elektronisches Stabilitätsprogramm). Nach einem kurzen Stopp auf einem Parkplatz und einem Blick ins Handbuch, war zu lesen, dass das ESP System ausgefallen ist und ich in nächster Zeit mal in die Werkstatt fahren sollte. Also Auto wieder gestartet und schon gesellte sich zu der ESP Leuchte noch die Abgaskontrollleuchte mit hinzu. Wieder Blick ins Handbuch – schnellstmöglich in die Werkstatt. Heute morgen war ich dann am überlegen in welche Werkstatt ich fahren sollte: Entweder die lokale Werkstatt oder in die nächstgelegene Vertragswerkstatt. Ich habe mich dann für letzteres entschieden. Dort hat man dann den Fehlerspeicher ausgelesen und mir erstmal ein Software-Update installiert. Ein gemessener Grenzwert war wohl etwas zu hoch – ich solle das aber weiter beobachten. Bisher scheint das zu funktionieren. Mal schauen, ob das Problem damit behoben ist. Jedenfalls sind mir bisher die 40 EUR dafür erstmal lieber, als irgendwelche Ersatzteile. Dummerweise erinnert mich das alles an meinen vorher gekauften Peugeot 206. Bei dem ging das auch so los und nachdem ich dann ein halbes Jahr lang, jeden Monat mindestens einmal in der Werkstatt war, habe ich den dann verkauft und mir meinen A3 gekauft. Schauen wir mal, wie es weiter geht…
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Durch einen Retweet bei Twitter bin ich auf einen Blogeintrag bei myKrei.de aufmerksam geworden, in dem die Pausenkatzen des Hessischen Rundfunks erwähnt werden, samt Video bei Youtube. Das bringt doch einige Erinnerungen zurück, als am Vorabend Sendezeit überbrückt werden musste und genau dieser Pausenfüller gebracht wurde. Es gibt zu den Pausenkatzen sogar einen Wikipedia Artikel (und das trotz Relevanzkriterien *SCNR*). Das Video will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
Aber nicht nur der HR hatte seinen Pausenfüller, auch der NDR hatte mit dem Walross Antje einen sehr bekannten Einspieler, der auch den Sprung in die Wikipedia geschafft hat. Hier das Video mit Antje:
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Genau so heisst das Magazin, das ich seit letzter Woche vor mir liegen habe. Dass es so ein Retro-Magazin jetzt gibt, habe ich dank Twitter (Danke an Tiny69) mitbekommen und natürlich habe ich es mir dann auch gleich bestellt – erstmal nur ein Heft, ob es ein Abo wird, weiss ich noch nicht. Der Name lässt ein wenig vermuten, dass es sich ausschliesslich um ein C64 Magazin handelt was aber nicht der Fall ist. Vielmehr richtet sich das Magazin an alle 8 Bit Rechner. In der ersten Ausgabe finden sich unter anderem Artikel über den SID-Soundchip, von dem sogar ein Poster beiliegt (siehe Bild), der Atari 5200 Spielkonsole oder dem 20-jährigen Jubiläum des Gameboy. Mir gefällt die Aufmachung und die Artikelauswahl jedenfalls ganz gut. Schaut doch mal auf der Homepage von Return vorbei und bestellt euch noch heute eure Ausgabe .

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Am Wochenende habe ich ein altes Schreiben wiedergefunden, das ich damals mal bei einer LAN-Party eines Bürgermeisterkandidaten bekommen habe. Leider kann ich den genauen Zeitpunkt nicht mehr nennen, da es sich aber um die Spiele Quake 3 und Half-Life handelt und 2006 ein neuer Bürgermeister gewählt worden ist, müsste es also direkt im Jahr 2000 gewesen sein.
Egal, jedenfalls hatten wir uns damals über das Angebot des Bürgermeisterkandidaten gefreut und wollten entsprechend an der LAN-Party teilnehmen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Mann aber in der Öffentlichkeit in die Zange genommen und wir bekamen direkt am Eingang das nachfolgende Dokument vorgelegt, das wir direkt unterschreiben sollten. Sorry für die schlechte Qualität, ist eine Aufnahme mit einer Digicam.
Überrumpelt von dieser Tatsache und natürlich auch dadurch, dass alle aus unserer Gruppe volljährig waren, haben wir uns dann entschlossen, dieses Dokument lieber nicht zu unterschreiben und mit anderen Spielern schnell eine Alternative zu suchen. Wir haben dann in einem Nachbarort eine Gegenveranstaltung mit ungefähr 20 Leuten gestartet (mich würde eigentlich mal interessieren, wie viele Spieler auf dieser LAN-Party noch übrig geblieben sind).
So weit noch nichts besonderes… Allerdings gab es am nächsten Arbeitstag, die LAN fand an einem Wochenende statt, einen Bericht in der lokalen Zeitung, in dem die LAN-Party erwähnt wurde. Daraufhin hat ein Bekannter einen Leserbrief an die Zeitung geschrieben, der auch abgedruckt wurde. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er als Schüler in einem Jugendcafe, in dem er Jugendliche an Rechnern beaufsichtigte. Tja, nach dem Leserbrief war es das dann aber mit dem Job, denn in dem Jugendcafe war man der Meinung, dass man sich mit solchen Spielen nicht identifizieren könne.
Und was lernen wir daraus: fast 10 Jahre lang Diskussionen um “Killerspiele” und dennoch hat man nichts gelernt und beginnt die Diskussion immer wieder von neuem. Kann man dagegen etwas tun? Klar, die ePetition gegen ein Verbot von “Killerspielen” mitzeichnen, damit sich der Petitionsausschuss mit dem Thema beschäftigt.
P.S.: Wer noch wissen möchte, was aus dem Bürgermeisterkandidaten passiert ist: der ist dann doch noch Bürgermeister geworden und will momentan Landrat werden.
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Am Wochenende haben wir uns mal wieder ein wenig als Do-It-Yourself Handwerker versucht und ein wenig Laminat verlegt. Für die Fußleisten musste ich ein paar Bohrungen im Estrich machen und habe dabei ein paar Bohrer von etwas zweifelhafter Qualität vernichtet . Hier das Ergebnis eines Bohrexperimentes (sauber abgerundet, was?):

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