Die “Killerspiele” und ich
Am Wochenende habe ich ein altes Schreiben wiedergefunden, das ich damals mal bei einer LAN-Party eines Bürgermeisterkandidaten bekommen habe. Leider kann ich den genauen Zeitpunkt nicht mehr nennen, da es sich aber um die Spiele Quake 3 und Half-Life handelt und 2006 ein neuer Bürgermeister gewählt worden ist, müsste es also direkt im Jahr 2000 gewesen sein.
Egal, jedenfalls hatten wir uns damals über das Angebot des Bürgermeisterkandidaten gefreut und wollten entsprechend an der LAN-Party teilnehmen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Mann aber in der Öffentlichkeit in die Zange genommen und wir bekamen direkt am Eingang das nachfolgende Dokument vorgelegt, das wir direkt unterschreiben sollten. Sorry für die schlechte Qualität, ist eine Aufnahme mit einer Digicam.
Überrumpelt von dieser Tatsache und natürlich auch dadurch, dass alle aus unserer Gruppe volljährig waren, haben wir uns dann entschlossen, dieses Dokument lieber nicht zu unterschreiben und mit anderen Spielern schnell eine Alternative zu suchen. Wir haben dann in einem Nachbarort eine Gegenveranstaltung mit ungefähr 20 Leuten gestartet (mich würde eigentlich mal interessieren, wie viele Spieler auf dieser LAN-Party noch übrig geblieben sind).
So weit noch nichts besonderes… Allerdings gab es am nächsten Arbeitstag, die LAN fand an einem Wochenende statt, einen Bericht in der lokalen Zeitung, in dem die LAN-Party erwähnt wurde. Daraufhin hat ein Bekannter einen Leserbrief an die Zeitung geschrieben, der auch abgedruckt wurde. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er als Schüler in einem Jugendcafe, in dem er Jugendliche an Rechnern beaufsichtigte. Tja, nach dem Leserbrief war es das dann aber mit dem Job, denn in dem Jugendcafe war man der Meinung, dass man sich mit solchen Spielen nicht identifizieren könne.
Und was lernen wir daraus: fast 10 Jahre lang Diskussionen um “Killerspiele” und dennoch hat man nichts gelernt und beginnt die Diskussion immer wieder von neuem. Kann man dagegen etwas tun? Klar, die ePetition gegen ein Verbot von “Killerspielen” mitzeichnen, damit sich der Petitionsausschuss mit dem Thema beschäftigt.
P.S.: Wer noch wissen möchte, was aus dem Bürgermeisterkandidaten passiert ist: der ist dann doch noch Bürgermeister geworden und will momentan Landrat werden.
1A Qualitätsbohrer
Am Wochenende haben wir uns mal wieder ein wenig als Do-It-Yourself Handwerker versucht und ein wenig Laminat verlegt. Für die Fußleisten musste ich ein paar Bohrungen im Estrich machen und habe dabei ein paar Bohrer von etwas zweifelhafter Qualität vernichtet
. Hier das Ergebnis eines Bohrexperimentes (sauber abgerundet, was?):
Akkuschrauber
Heute habe ich mal wieder in den NASA Livestream reingeschaut. Im Stream konnte ich sehen, wie ein Astronaut irgendetwas an der ISS Raumstation montiert / repariert. Sofort schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: "Ich will auch so einen coolen Akkuschrauber!!!!!" - Gibt's eigentlich einen NASA Fanshop
?
Und wieder mal der ADAC…
Ok, der Titel führt etwas in die irre, denn ich habe bisher den ADAC nur einmal bei einem Wildschaden gebraucht (kein Abschleppen, aber danke nochmal für die schnelle, unkomplizierte Abwicklung von eurer Seite!), beim Abschleppen hat es mich bisher nicht erwischt - ein Glück
. Beim ersten Mal Abschleppen war es das Auto eines Bekannten, bei dem das Kupplungsseil gerissen ist. Wir sind damals auf eine Retro-Party nach Seeshaupt gefahren - naja, war eine ganz schöne Odysee, bei dem das Abschleppen dann nachher nur die Spitze des Eisbergs war
.
Egal, am Wochenende ging es für einen kleinen Ausflug ans Steinhuder Meer. Hin sind wir ohne Probleme bekommen, auf dem Rückweg allerdings habe ich in Nienburg bemerkt, dass das Auto vorne rechts seltsame Schläge von sich gibt. Also schnell ran an die nächste Bushaltestelle und nachgeschaut - nichts besonderes gefunden und dann noch ein Stück weiter. Die Schläge waren dann wieder zu hören und so ging es dann auf den nächsten Parkplatz (glücklicherweise ein Parkplatz einer Supermarktkette) wobei man dann folgendes Bild sehen konnte:
Die Federhalterung ist dank Rost gebrochen. Ok, damit war klar, damit kommen wir nicht mehr nach Hause. Also kurz die "22 22 22" auf dem Mobiltelefon gewählt, die entsprechenden Daten beim ADAC angeben, damit ein Abschleppdienst organisiert werden konnte. Das Ganze ging dann recht zügig von statten: In ca. 10-20 Minuten war ein Mitarbeiter des örtlichen Abschleppdienstes da, hat sich das angeschaut und daraufhin den Abschleppwaren geholt. Wir wurden abgeschleppt und bekamen dann direkt einen Mietwagen, den wir jetzt kostenlos für 7 Tage behalten können. Das Auto wird in den nächsten Tagen zu einer Werkstatt in unserer Nähe (bzw. direkt bei uns im Ort) geliefert und kann dann repariert werden. Alles in allem hat der Vorgang wirklich reibungslos funktioniert und dank der ADAC Mitgliedschaft entstehen keine Kosten (bis auf die Reparatur natürlich). Wenn man das in Jahresbeiträgen ausrechnet kann man froh sein, dass man dort Mitglied ist und bei solchen Fällen schnell bei +- 0 ankommt. Und zusätliche Leistungen wie z.B. die Rettungshubschrauber des ADAC sollte man da auch nicht vergessen.
Von meiner Seite deshalb nochmal vielen Dank an den ADAC, dank dem diese Panne schnell und unkompliziert ausgebügelt werden konnte
.
Freizeitspass mit GPS
Es wird wärmer... Das heisst also, dass es wieder Zeit für Aktivitäten im Freien ist. Damit man mich gut vor die Tür bekommt, muss diese Aktivität am besten mit einer technischen Spielerei verknüpft sein, sodass z.B. Geocaching oder OpenStreetMap für mich genau das richtige ist. Da mittlerweile immer mehr Geräte (Mobiltelefone, PDAs, Digicams) mit GPS Empfängern ausgestattet werden, gibt es aber auch neue Ideen in diesem Bereich, um Spiele im Freien interaktiv werden zu lassen. Ein Beispiel dafür ist das Spiel "Fast-foot challenge" von Urban Team. Kurz zusammengefasst ist es einfach nur das Spiel Fangen. Dabei muss ein Mitspieler, der Gejagte, von den anderen Mitspielern, den Jägern, gefunden werden. Eine Spielrunde dauert dabei 30 min. In dieser Zeit werden die Positionsdaten des Gejagten alle 6 Minuten auf den Mobiltelefonen der Jäger angezeigt. Schafft man es, in diesen 30 Minuten sich dem Gejagten auf 50 Metern zu nähern, hat der entsprechende Jäger gewonnen, ansonsten gewinnt der Gejagte. Ziemlich simpel, oder
? Einen Live-Kanal gibt es übrigens auf der Webseite der Firma, wenn ihr also mal reinschauen wollt, dann nichts wie hin.
Hier ein Beitrag vom MDR über das Spiel:
Urban-Team ist übrigens nicht die einzige Firma, die sich mit solchen Spielideen beschäftigt. Das Location Based Gaming wird in Zukunft immer häufiger zur Anwendung kommen. Müssten nur noch die Kosten für das mobile Internet günstiger werden...


