Octoate.de – Sinnvolles könnt ihr woanders lesen Konkrete Themen – Fehlanzeige, was mich gerade beschäftigt, wird aufs Korn genommen.

31Aug/113

Neues Digitalmultimeter

Ab und an muss auch mal was erneuert werden, auch wenn das alte noch funktioniert. Aus diesem Grund habe ich mir erstmal ein neues Digitalmultimeter gekauft. Bisher hatte ich ein Digitalmultimeter von Knopex, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war, aber mittlerweile sind so Funktionen wie Autorange, Min/Max/Avg Berechnung oder auch der Anschluss an einen PC. Kurz, ich habe mir ein neues UNI-T UT61C gekauft. Für meinen Hobbybedarf absolut ausreichend.
Mit dem neuen Multimeter bin ich eigentlich auch ganz zufrieden, allerdings ist mir direkt aufgefallen, dass die Samplegeschwindigkeit des neuen Multimeters langsamer als die des Knopex ist. Für mich ist das nicht weiter schlimm, da ich notfalls noch mein altes Digitalmultimeter habe, aber für jemanden, der professionell damit arbeiten möchte, greift mit Sicherheit zu einem besseren Gerät. Bisher habe ich es auch noch nicht geschafft das Multimeter unter Linux zu verwenden, aber es wird schonmal erkannt. Das werde ich aber auch sicherlich noch hinbekommen…

2011-07-31 15.10.08

15Jun/110

Ab und an muss mal ein Prototyp her

Klar, wenn man etwas entwickelt, will man ja so schnell wie möglich fertig werden, aber ab und an ist es ganz praktisch, wenn man Teile seiner Ideen schonmal testen kann. Genau das habe ich mir bei meiner aktuellen Hardwarentwicklung gedacht und erstmal nur den Mikrocontrollerteil nachgebaut. Als Bonus habe ich an die Datenleitungen ein paar LEDs drangehängt, um zu sehen, ob das, was ich mir ausgedacht habe, auch wirklich so funktioniert. Der Mikrocontroller-Teil wird per USB Stack an den PC gehängt, weshalb ich auf dem Prototypen erstmal einen USB Bootloader installiert habe. Damit ist es mir möglich, Programme auch ohne ISP Programmiergerät auf den Prototypen einzuspielen und das sogar ohne spezielle Treiber auf der PC Seite. Der nächste Schritt ist die Implementierung einer Firmware, die ein Custom-Gerät simuliert und die ich dann mit einem kleinen Programm über einen USB Treiber ansprechen kann. Hört sich einfach an – ist es bestimmt auch, aber ich brauche dafür wohl noch ein Weilchen :-) .

Das ist jedenfalls der momentane Aufbau:

cpc-prototyp

Mein kleines Netbook samt USBasp Programmiergerät (links unten) und dem Prototypen (links oben).

8Jun/110

Neuer Spielkram

In den letzten Monaten habe ich mir einiges an komischen Zeug für diverse Projekte bestellt. Zu einem meiner Projekte zählt ein “Super 8 Digitizer”, also eine Vorrichtung, mit der man Super 8 Filme digitalisieren kann. Klar, man könnte einfach den Film an die Leinwand projizieren und dann abfilmen, das Problem ist aber dabei, dass ein Super 8 Film mit 18 fps läuft und eine Digitalkamera die Bilder mit 25 fps aufnimmt. Dadurch, dass die Kamera schneller läuft, bekommt man ein Flimmern im Bild, das zumindest mich stört. Selbst wenn die Kamera gleich schnell wie der Projektor läuft, müsste man beide perfekt miteinander synchronisieren, was so ohne weiteres nicht möglich ist.
Meine Idee ist es deshalb, jeweils Einzelbilder mit einer Digitalkamera / Webcam aufzunehmen und dann später wieder einen Film daraus zu erzeugen. Ein Problem ist bei diesem Projekt der Projektor. Hier muss man sich die Frage stellen, ob man lieber einen alten Projektor umbaut oder sich einen neuen besorgt und durch Zufall bin ich über folgenden Projektor gestolpert:

DSCF1376

Japp, ziemlich viel Plastik, aber dafür nagelneu und läuft mit LED. Er bietet sich jedenfalls sehr für einen Umbau an.
Zur Steuerung habe ich überlegt, wie man am besten und einfachsten eine Ansteuerung hinbekommen kann. Dazu fällt mir natürlich sofort ein Mikrocontroller samt Schrittmotor ein, aber diesmal wollte ich nicht erst einen eigenen kleinen Prototypen selbst bauen, sondern gleich auf etwas fertiges setzen, also fiel die Wahl auf einen Arduino Uno. Den kann man günstig bei Watterott bekommen und man kann ihn auch spielend leicht programmieren.

DSCF1381

Zusätzlich zum Arduino Uno habe ich mir noch gleich ein Ethernet-Shield dazugeholt, da ich anfangs die Bilder auch gleich per Netzwerk auf einem Server ablegen wollte, allerdings habe ich das Modell mittlerweile schon wieder verworfen, da ich die Digitalkamera nicht mehr mit dem Arduino ansteuern werde, denn die Ansteuerung der Kamera wird von einem von mir programmierten, kleinen Programm erfolgen, das eine Logitech C910 Webcam ansteuert. Auch wenn sich Webcam direkt schon nach Qualitätsverlust anhört, trifft das auf diese Webcam nicht zu, denn sie hat eine Auflösung von 10 Megapixel und liefert HD Qualität. Die Ansteuerung ist dadurch auch ziemlich einfach.

Im Prinzip habe ich also schon alles zusammen, was ich für den Digitizer benötige, jetzt fehlt mir nur noch die Zeit dafür ;-) .

10Mai/100

Ätzgerät in Betrieb genommen

Vor kurzem habe ich meinen ersten Testlauf meines selbstgebauten 'Ätzgeräts durchgeführt und darüber auch schon einen Blogeintrag geschrieben. Es wurde also langsam mal Zeit, das Ding jetzt auch mal in den “Live-Betrieb” zu bringen und mal eine erste Platine damit zu ätzen. Dementsprechend habe ich das Wasser jetzt durch etwa 3l Natriumpersulfat ersetzt. Der Platinenhalter ist momentan für meinen Geschmack noch arg improvisiert: Ich habe einfach eine Holzplatte genommen und dort dann Kabelbinder so in Bohrungen gesteckt, dass sie eine Schlaufe bilden, mit denen die Platine gehalten wird.
Der Ätzvorgang lief wie gewünscht, d.h. die Platine wurde sauber geätzt und ich brauchte nicht die ganze Zeit beim Ätzvorgang anwesend sein – das war letztendlich der Grund, warum ich das Ding gebaut habe :) .

Hier ein Bild meines Ätzgeräts während dem Ätzvorgang:

aetzgeraet-ersteplatine

Und hier das Ergebnis, wobei ich das Platinenlayout wieder mit dem Tonertransferverfahren auf die Platine aufgebügelt habe:

ps2mouseplatine

29Apr/100

Rubiks Würfel mit LEGO und einem Nokia N95 lösen

Vor einiger Zeit habe ich schon gesehen, dass einige Bastler Roboter zum Lösen von dem bekannten Rubiks Cube gebaut haben. Heute bin ich über ein Video gestolpert, in dem der Roboter das mit relativ hoher Geschwindigkeit durchführt. Der LEGO Roboter wird mit einem ARM Prozessor gesteuert, wobei dieser die Bewegungs- und Steuerdaten von einem Nokia N95 bekommt, das in einer Halterung über dem Rubiks Würfel angebracht wird. Zu Beginn wird erstmal jede einzelne Seite des Würfels mit der Kamera des N95 aufgenommen und anschließend von dem Mobiltelefon analysiert. Ist eine Lösung gefunden worden, wird der Roboter vom N95 gesteuert – bis die Lösung gefunden wurde.
Das ist, wie oben bereits erwähnt, nicht der einzige Roboter, der einen Rubiks Würfel lösen kann, aber zumindest einer der schnellsten :) .