Archiv für die Kategorie: “Hardware”

Es geschehen noch Zeichen und Wunder… Durch Zufall konnte ich jetzt meine Sammlung von Amstrad Plus bzw. GX4000 Spiele erweitern. Die Spiele habe ich bei einer Auktion auf Ebay gewonnen und sie sind diese Woche aus England angekommen. Das Schöne dabei: Ausser dem Spiel “Burnin’ Rubber” haben mir alle anderen Spiele noch gefehlt :) . Meine Sammlung umfasst also jetzt folgende Spiele:

Ist zwar nicht die Masse, aber so viele Spiele gab es für den Amstrad Plus bzw. die GX4000 auch gar nicht. Wenn die Spiele seltener sind, dann wird es ausserdem schnell teuer. Die Burnin’ Rubber Cartridge habe ich mittlerweile schon 4x. Einmal eine Version für den französischen Plus und drei GX4000 Versionen. Von den GX4000 Versionen habe ich eine Version aufgebohrt und zu einer Flash-Cartridge umgebaut (im Bild rechts). Das ist eine Cartridge, an der ich ein Flash-EEPROM angeschlossen habe, sodass ich beliebige ROMs und Programme auf meinem CPC Plus verwenden kann. Im Moment habe ich in diesem Adapter das Arnold Diagnostics ROM installiert. Funktioniert prima :) . Leider ist das ROM-Format der Cartridges für die Emulatoren etwas… naja… gewöhnungsbedürftig. Aber mit einem kleinen Konverter kann man die ROMs auch umwandeln.

neue-cartridges

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Nachdem mein Beitrag zum AVR-NET-IO Board der Firma Pollin bereits auf reges Interesse gestossen ist und hier recht häufig Benutzer vorbeikommen, die danach suchen, habe ich beschlossen, ein paar Zeilen über weitere günstige Bausätze von Pollin zu schreiben. Im ersten Artikel geht es um die K8IO 8bit Relais-Karte, die bei Pollin für gerade mal 9,95 EUR verkauft wird.
Die Relais haben eine Schaltleistung von 24V bei 3A. Der maximale Stromverbrauch bei maximaler Belastung (alle Relais geschaltet) ungefähr 600 mA. Durch den auf der Platine vorhandenen SUB-D Stecker, kann man die Relais-Karte zum Beispiel an den Druckerport eines PCs anschliessen und mit den einzelnen Datenbits auch die einzelnen Relais steuern. Pollin liefert für diesen Zweck auch ein Programm auf einer CD mit, mit der man die einzelnen Relais direkt vom PC aus steuern und auch Timer setzen kann. Durch die neben dem SUB-D Stecker verbauten Klemmanschlüsse kann man die Relais aber auch direkt ansteuern (ohne erst einen SUB-D Stecker zu verwenden). Die K8IO Relais-Karte kann ausserdem direkt an das AVR-NET-IO angeschlossen werden. (Sollten CPCler das hier lesen: einfach an den Druckerport hängen und per OUT &EF00, x ansteuern – allerdings nur 7bit :) ).
Die geschalteten Relais werden auf der Relais-Karte durch LEDs dargestellt, sodass der momentane Zustand der Relais-Karte von Aussen gut sichtbar ist. Die Stromversorgung der Karte erfolgt über den auf der Karte verbauten Spannungswandler. Über einen Jumper kann aber auch eine externe Spannungsversorgung gewählt werden, sodass in diesem Fall der Spannungswandler nicht verwendet wird.

K8IORelaisKarte

Der Zusammenbau der Relais-Karte gestaltet sich vollkommen unproblematisch und sollte auch für einen Lötanfänger kein grosses Prblem sein. Einfach – wie immer – von den niedrigsten Bauteilen zu den höchsten Bauteilen aufbauen. Leider hatte ich diesmal das Pech, dass 4 Widerstände gefehlt haben, die ich aber glücklicherweise sowieso bei mir noch liegen hatte, sodass ich mir das Nachsenden erspart habe. Es wäre aber auch kein Problem gewesen, diese Bauteile noch anzufordern – Pollin soll da recht unkompliziert für Abhilfe sorgen.

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Mittlerweile ist es fast zwei Jahre her wo ich einen Artikel über das neue Opensource Handheld, die Pandora oder auch OpenPandora, geschrieben habe. Damals habe ich mir gedacht, dass es sich für mich nicht lohnt, da ich bereits mit dem Gamepark GP2x ein Handheld habe, mit dem ich alle notwendigen Emulatoren unterwegs dabei habe. Mittlerweile gibt es auch für mein Mobiltelefon schon einige Emulatoren, die ganz gut funktionieren und die, dank integrierter Tastatur, auch ganz gut brauchbar sind. Im Rückblick wollte ich mal schauen, was daraus eigentlich geworden ist, da ich dieses ambitionierte Projekt nach wie vor beobachte, denn ein Release gab es von der Pandora immer noch nicht und die Vorbesteller, die bereits das Geld schon gezahlt haben, fangen langsam immer lauter an zu murren…

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Nach und nach haben in den letzten Wochen meine Mäuse den Geist aufgegeben, also habe ich mir überlegt, dass ruhig mal wieder eine neue Maus gekauft werden kann und entsprechend habe ich mich dann, mal wieder, für ein Modell der Firma Logitech entschieden. Eine wichtige Anforderung war dabei für mich, dass die Maus möglichst transportabel ist, d.h. also klein und – wenn möglich – ohne Kabel. Ich habe dann kurz gesucht und mir die Logitech Viper 550 nano ausgesucht. Eine kabellose Maus, die speziell für den mobilen Einsatz entwickelt wurde, dazu aber später mehr.

Geliefert wurde mir dabei folgendes:

packungsinhalt

Der Packungsinhalt ist ja eigentlich nichts besonderes: Handbuch, Maus, Nanoempfänger (auf dem Quickstart Guide zu sehen) und eine USB Verlängerung, falls der Empfänger bei einem Desktoprechner zu weit von der Maus entfernt ist. Auf dem Bild sieht man aber noch eine Metallschachtel unten links. Sie beinhaltet zusätzlich einige Halterungen für die Maus (in verschiedenen Farben), ein Ablösewerkzeug (falls man die Halterungen wieder loswerden möchte) und Reinigungstücher für die Oberfläche.
Von der Idee her gar nicht schlecht. Man pinnt sich also die Halterung an sein Notebook und kann dann die Maus daran befestigen:

maus-halterung .

maus-an-notebook 

Das schöne dabei ist, dass die Halterung stark genug ist und die Maus wirklich mit dem Notebook in der Gegend herumgetragen werden kann. Das ist wirklich praktisch, zumindest für Menschen wie mich, die schon einige Mäuse durch herumschleppen mit dem Notebook verschlissen haben (jaja, schusselige Fallexperimente ;-) ).

Wie schon vorher geschrieben ist die Maus kabellos, d.h. sie wird mit 2 Micro-Batterien betrieben, die laut Logitech bis zu 18 Monaten halten sollen. Der Empfänger ist schnell in einer freien USB Buchse installiert und die Maus synchronisiert sich automatisch mit ihm. Eine zusätzliche Software wird nicht benötigt, ist aber auf der Seite von Logitech verfügbar und bietet mehr Einstellmöglichkeiten für die Maus.
Eine besondere Funktion hat das Mausrad: Neigt man es nach links oder nach rechts kann man mit ihm in horizontaler Richtung scrollen. Das mag ganz praktisch sein, gebraucht habe ich es bisher allerdings noch nicht. Durch einen Druck auf das Mausrad, kann man zusätzlich das Einrasten bei Verwendung des Mausrads verhindern, sodass das Mausrad dann stufenlos verwendet werden kann.
Beim Mausrad sitzt allerdings jetzt auch mein größter Kritikpunkt an dieser Maus: Sie hat keine mittlere Maustaste bzw. die mittlere Maustaste liegt, wenn man sie umkonfiguriert, unter dem Mausrad und ist dann nicht ergonomisch zu erreichen. Ich hätte nicht gedacht, dass es sowas heute noch zu kaufen gibt und denke, dass Logitech hier auf jeden Fall nochmal beim Design der Maus nachbessern sollte.

Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an der Maus. Der Rest ist durchweg gewohnte Logitech Qualität. Sie hat ein angenehmes Gewicht und liegt sehr gut in der Hand und mit 800 dpi auch eine gute Auflösung.
Mein Fazit ist deshalb etwas gemischt: Auf der einen Seite mag ich die Idee mit der Halterung, die Haptik und Egonomie, auf der anderen Seite vermisse ich die mittlere Maustaste. Wer auf sie keinen großen Wert legt, kann mit der Viper 550 nano nichts falsch machen, alle anderen sollten sich lieber nach einem anderen Modell umschauen.

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Im vorigen Blogeintrag habe ich ja schon beschrieben, dass ich mit USBasp ein Atmel Programmiergerät zusammengebastelt habe und da es gerade so viel Spaß gemacht hat, an USB Geräten herumzubasteln habe ich gleich mal weitergemacht und mir als nächstes einen Joystickkonverter gebaut. Mit diesem Joystickkonverter kann ich nun digitale Joysticks (z.B. die meines Amstrad CPCs) per USB an einen PC anschliessen. Und hier ist ein Bild des Lochrasterplatinenaufbaus (noch ohne 9 polige D-SUB Stecker, die muss ich noch bestellen ;-) ):

usb-zxjoy

Einen ersten Test habe ich natürlich schon durchgeführt und es funktioniert soweit alles. Dank dem umständlichen Aufbau auf Lochrasterplatine habe ich diesmal gelernt, dass Kupferlackdraht doch komfortabler ist und ich das wohl in Zukunft doch endlich mal mehr einsetzen werde. Ein nächstes Projekt steht schon an, mal schauen, ob ich vielleicht schon über Ostern dazu komme, daran zu arbeiten.

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Was tun, wenn einem langsam die Druckerschnittstellen ausgehen, um seine Mikrocontroller mit dem Parallelport Programmieradapter noch zu programmieren? Klar, da muss eine Alternative her, die mit USB klarkommt. Also entweder so ein Ding bereits fertig kaufen oder halt selbst bauen. Nach ein wenig Suchen habe ich die Schaltpläne für das USBasp Programmiergerät gefunden und habe, da ich die Bauteile sowieso in der Gegend rumfliegen hatte, am Wochenende das Ding auf einer Lochrasterplatine einfach mal nachgebaut. Dabei herausgekommen ist folgendes Programmierboard:

usbasp

Das Board funktioniert, nachdem ich bei dem Streifenrasterboard eine Verbindung zwischen Pin 15 und Pin 16 am ATMega8 vergessen hatte (musste unterbrochen werden), einwandfrei und ist wesentlich schneller als die Parallelport Version. Beim nächsten Mal würde ich mir allerdings wahrscheinlich nicht mehr die Arbeit mit der Lochrasterplatine machen, sondern gleich eine Platine belichten und ätzen. Das hätte mir sicherlich etwas Zeit gespart.

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Heute bin ich darüber gestolpert, dass ich wissen wollte, wie groß denn die Formfaktoren von ATX Boards sind. Gefunden habe ich sie (natürlich) im entsprechenden Wikipedia Artikel:

  • Mini ITX: 170mm x 170mm
  • Nano ITX: 120mm x 120mm
  • Pico ITX: 100mm x 72mm

Irgendwie konnte ich mir unter den Zahlen nicht besonders viel vorstellen und kam dann auf die Idee mir mal eben schnell die Daten zu visualisieren. Also habe ich ein einfaches Textdokument unter OpenOffice angelegt und in dieses Dokument entsprechend große Rahmen eingefügt. Nach einem Ausdruck hatte ich dann die Größe schwarz auf weiss vor mir.

Hier ist die aus diesem Dokument generierte PDF Datei. Vielleicht hilft sie euch weiter.

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Seit Jahrzehnten verwenden wir Tastatur und Maus zur Eingabe von Daten in den Computer, aber irgendwie wurden die Eingabeinterfaces nie besser oder auch greifbarer. Dass man aber auch andere Möglichkeiten hat, hat Nintendo schon mit der Wii gezeigt und auch aktuelle Forschungen zeigen, dass es da auch andere interessante Verfahren gibt.
David Merrill und Jeevan Kalanithi haben am MIT Media Lab ein Verfahren entwickelt, bei dem kleine Bausteine, die Siftables,  zur Eingabe verwendet werden können. Diese Bausteine sind kleine Computer. Dabei stellen sie auf einem integrierten Display Informationen wie Videos, Zahlen, Buchstaben oder Icons dar und können miteinander interagieren. Aber das Ganze mit Worten zu erklären ist etwas schwierig, deshalb hier das Video vom MIT:

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Wie man in letzter Zeit z.B. bei heise.de lesen konnte, wird laut einer Studie von Jon Peddie Research (JPR) bis 2013 der Marktanteil der ausgelieferten Onboard-Grafikchips auf unter 1 Prozent sinken. Der Grund dafür ist, dass die Hersteller in Zukunft dazu übergehen werden, einen Kern der CPU für die Grafikausgabe zu verwenden.

Im Prinzip deckt sich das mit den Erwartungen, die ich in Zukunft an die Grafikchips bzw. die CPUs habe. Während anfangs die CPUs immer neue Rekorde bei den Geschwindigkeiten aufgestellt haben, ist hier der Trend mittlerweile zur Parallelisierung immer größer geworden. Bei den GPUs war es eigentlich umgekehrt. Man hatte hier spezielle Kerne, die parallel arbeiten und geht mittlerweile dazu über auch spezielle Rechenaufgaben mit CUDA oder Stream zu übernehmen und mehr als nur Grafikoperationen zu ermöglichen. Somit nähern sich CPU und GPU immer weiter an. Im Prinzip erwarte ich, dass es in Zukunft wohl so sein wird, dass wir in allen Rechnern Mehrkernprozessoren haben, die auch gleichzeitig die Grafikbeschleunigung übernehmen. Im Prinzip wird dabei auch eine Art Load-Balancing möglich, da man z.B. nur bei 3D Anwendungen viele Kerne braucht, die man bei reiner 2D Darstellung für Rechenaufgaben zur Verfügung stellen kann. Insgesamt also ein höhere Flexibilität.
Dass die Industrie bereits in diese Richtung geht, sieht man an der derzeitigen Entwicklung bei Intel. Intel arbeitet derzeitig an einer neue Grafikkarte, der Larrabee, die auf einem Cluster von Pentium Prozessoren basiert. Ich bin jedenfalls mal gespannt wie es in Zukunft weiter gehen wird.

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Da ist sie ja, die die Handykamera für das Siemens S55, die ich für gerade mal 3 EUR (1 EUR + 2 EUR Versandkosten) ersteigern konnte. Der Sinn dahinter ist eigentlich ganz einfach: Die Kamera kann per RS232 gesteuert werden und bietet sich deshalb für die Verwendung mit einem Mikrocontroller, bei mir speziell das Pollin-AVR Board, an. Das Protokoll wurde bereits im Mikrocontroller.net Forum auseinandergenommen und einige haben es geschafft, die Kamera zum laufen zu bekommen. Weitere Infos gibt es auf einer slowakischen Seite, die für mich allerdings nur bedingt nützlich sind, da ich die Sprache nicht spreche :-) .
Die Kamera kann übrigens Bilder in den Auflösungen 160×120 und 640×480 schiessen. Meine derzeitige Idee wäre es, eine über einen Servo gesteuerte Webcam mit dem Pollin-Net-IO Board zusammenzubauen, die z.B. mehrere Bilder nacheinander machen kann, um ein Panoramabild zu erzeugen. Mal schauen, ob dafür mal genug Zeit da ist oder ob es bei Spielereien an einer RS232 Schnittstelle meines Desktop-PCs bleibt.

Kleiner Tipp: Die Schrauben sind beim Zerlegen der Kamera speziell unten links schlecht erreichbar. Ein einfaches Verbiegen des darüberliegenden Bauteils hat mir geholfen die Schraube zu lösen und damit die Kamera zu zerlegen. Hier ein paar Bilder der Kamera:

s55kamera-1

s55kamera-2

s55kamera-3

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Serverüberwachung / Servermonitoring mit Livewatch.de
Servermonitoring mit Livewatch.de

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