Archiv für die Kategorie: “Online”

Tja, ungefähr 2,5 – 3 Jahre ist es jetzt her seitdem ich mir den La Fonera Router bei Fon, damals für 5 EUR, bestellt habe und seit diesem Zeitpunkt lief der Router auch brav 24/7 und hat auf Benutzer meines Access Points gewartet. Genutzt wurde es nicht, obwohl die Lage nicht ganz so schlecht war. In diesen zweieinhalb Jahren habe ich einmal gestreikt und meinen Router im Stausee nahe Madrid versenkt, da ein anonymer Zugang über das FON Netzwerk möglich war und allen Foneros das rechtlich zu gefährlich war. Nachdem dort eine sichere Authentifizierung ermöglicht wurde, habe ich den Router auch wieder aus dem Stausee herausgeholt und ungefähr nochmal 2 Jahre laufen liess. Jetzt hat die gesamte Idee bei mir ein Ende gefunden…

Die Idee von Fon war eigentlich gar nicht so schlecht: Es sollte ein WLAN Netzwerk über Privatkunden aufgebaut werden, die ihren Internetzugang WLAN Nutzern zur Verfügung stellen. Dafür konnte man dann entweder frei bei allen FON  WLAN Zugangspunkten surfen (dieses Modell habe ich genutzt) oder bekam 50% der Einnahmen an seinem WLAN Zugangspunkt.
Wichtig ist bei dieser Idee eigentlich die Community, da sie es ist, die die Router kauft, sie installiert, die Wartung übernimmt und auch die Stromkosten zahlt, allerdings hat man sie in der letzten Zeit konsequent ignoriert, am Anfang gar beleidigt (darauf möchte ich hier gar nicht eingehen, die Foneros wissen, was ich meine). Neuigkeiten gab es kaum, Bugmeldungen wurden ignoriert, die Rechtmässigkeit für Deutschland wurde nicht genau überprüft und schon gar nicht der Community mitgeteilt, wichtige Featurewünsche u.a. zum Thema Sicherheit (z.B. VPN) auch nicht weiter beachtet, keine direkten Ansprechpartner in Deutschland genannt, die deutsche Aussenstelle dicht gemacht, … So könnte ich jetzt weitermachen, aber das würde wohl eine unendliche Story werden. Das folgende Bild der Nutzerzahlen in Deutschland spricht Bände, gerade mal 1/3 der Benutzer sind zum heutigen Zeitpunkt noch aktiv:

Mittlerweile ist der FON Router bei mir immernoch im Einsatz, allerdings nicht mehr mit der FON-eigenen Firmware, sondern mit der freien DD-WRT Firmware, die wesentlich mehr Features liefert, als es die FON-eigene Firmware. Schade, dass ich diese Idee jetzt so begraben musste, aber so macht es einfach keinen Sinn mehr. Evtl. wechsel ich in Zukunft in eine andere WLAN Community (bspw. Freifunk) oder kehre durch eine Aktion, die mich überzeugt, wieder zu FON zurück, aber momentan erstmal nicht. Den Router habe ich übrigens wieder im Stausee nahe Madrid versenkt – so wird er wenigstens nicht mehr in der FON-Hotspot-Karte angezeigt…

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Die NASA hat damit begonnen einen Videostream von der Internationen Raumstation (ISS) zu übertragen (Meldung auf Physorg.com). Der Stream ist immer nur dann erreichbar, wenn die Astronauten schlafen, da die Frequenzen logischerweise während den Arbeitszeiten zur Verfügung stehen sollen. Kamerabilder werden nur ausserhalb der ISS aufgenommen, da dieser Videostream kein “Big Brother” sein soll, so habt ihr aber die Möglichkeit mal die Erde aus dem Weltall zu sehen.
Bisher habe ich leider noch nicht ganz herausbekommen können, wann Bilder von der ISS übertragen werden, dafür konnte ich schon ein paar Funksprüche auf Englisch und Russisch mithören. Schaut doch auch mal in den Stream rein, vielleicht habt ihr Glück und erwischt den Videostream.

Update: Heute morgen (ca. 10 Uhr) hatte ich Glück und habe den nachfolgenden Screenshot machen können.

Internationale Raumstation ISS

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Für ein Seminar habe ich vor 3 Monaten damit begonnen, Statistiken über den Microblogging-Dienst Twitter zu ermitteln, da ich keinerlei brauchbare Statistiken über den beliebten Microblogging-Dienst im Internet gefunden habe. Aus diesem Grund, habe ich ein kleines Java Programm geschrieben, das über die Twitter-API alle 15 Minuten die Public Timeline bei Twitter abholt und die dort gefundenen Daten in einer Datenbank speichert. Durch die fortlaufende ID der Postings war es dann möglich, die Nachrichten (=Tweets) pro Tag zu ermitteln. Nachfolgend seht ihr eine Grafik über die Tweets pro Tag:

tweetsperday

Der erste und der letzte Tag in der Statistik sind nicht vollständig erfasst worden und zeigen deshalb einen kleineren Wert. Ich habe bisher davon abgesehen, sie aus der Statistik herauszunehmen. Auffällig ist, dass die meisten Tweets unter der Woche geschrieben werden und sowohl samstags als auch sonntags weniger Tweets geschrieben werden. Zu Weihnachten und Neujahr sackte die Zahl der Tweets pro Tag auch etwas ab, wobei man aber sagen kann, dass seit Jahreswechsel die Zahl der Tweets pro Tag stärker zunahm als Ende des letzten Jahres.
Ein international stark beachtetes Ereignis, die Amtseinführung Barack Obamas am 20. Januar 2009, lässt sich in meiner Twitterstatistik als eindeutiger "Zacken" in der Grafik erkennen, denn an diesem Tag wurden mehr Nachrichten über den Microblogging-Dienst verschickt. Der Tag, an dem bisher die meisten Tweets geschrieben wurde, war der 20. Februar 2009 mit 3.9 Millionen Tweets pro Tag.
Insgesamt sieht man, dass die Zahl der über Twitter versendeten Nachrichten kontinuierlich zunimmt.

Aus der Public Timeline von Twitter kann man neben der Tweets pro Tag auch die Quelle der Nachrichten ablesen. Mit der Quelle hat man dann die Möglichkeit die Top 10 der bei Twitter verwendeten Clients zu erfassen. Der Vorteil gegenüber einfachen Webstatistiken, wie z.B. über Compete.com, liegt darin, dass man hier nicht nur die Seitenzugriffe über den Webbrowser erfasst, sondern auch Nachrichten, die z.B. per SMS versendet werden (im Diagramm "txt").

favclients

Auffällig ist dabei, dass seit Beginn der Messung, der RSS Dienst Twitterfeed sich auf den zweiten Platz vorgeschoben hat, während Twitterific (ein Client für MacOS und iPhone) und Twhirl Plätze verloren haben und SMS einen respektablen 4. Platz erreicht. Bei Twitterfeed kann man davon ausgehen, dass die diversen Nachrichtenagenturen, die seit Anfang 2009 bei Twitter vertreten sind, diesen Dienst verwenden, um ihre Nachrichten an Twitter weiterzuleiten.

Falls ihr diese Statistik irgendwo weiterverwenden möchtet, so würde ich euch bitten einen Kommentar, ein Trackback oder eine Mail zu hinterlassen :-) .

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Akismet ist eines der Standard-Plugins für WordPress. Es wird also automatisch bei jeder Installation mitgeliefert und kann zum herausfiltern von Spam-Kommentaren verwendet werden. Bisher habe ich das Plugin erfolgreich hier verwendet und es hat auch jede Menge Spam geblockt, allerdings gibt es bei der Verwendung ein Problem: Das Plugin telefoniert nach Hause. D.h. es werden die Kommentare sowieso Zusatzdaten an einen Server in den USA geschickt, der dann den neuen Kommentar überprüft. Das Problem ist, dass ohne eine Datenschutzerklärung, in der man genau das beschreibt, das so nicht erlaubt ist. Da ich persönlich versuche so wenig Daten wie möglich preis zu geben und Datensammelei nicht mag, werde ich das Plugin ab sofort deaktivieren und dafür Antispam Bee installieren. Mal schauen, ob das Plugin genauso erfolgreich gegen Spam ist.
Mehr zu dieser Problematik gibt es beim Datenwachschutz Blog.

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Schon seit langem kenne ich die QR Codes (Artikel beim ORF), die einen einfachen 2D Barcode darstellen und z.B. Links, Visitenkarten und Texte beinhalten können. In den asiatischen Ländern werden sie immer mehr verwendet, um z.B. über Werbeplakate, auf denen solche QR Codes aufgedruckt werden, direkt auf die passende Seite im Internet zu gelangen. Dazu hat man auf seinem Mobiltelefon eine kleine Applikation laufen (bei neueren Mobiltelefonen wird sie manchmal schon mitgeliefert), die über die über die Kamera einen solchen Code lesen und interpretieren kann. In Japan werden diese Barcodes oftmals sogar auf Visitenkarten aufgedruckt, sodass derjenige, der die Visitenkarte bekommt gleich die Visitenkartendaten in seinem Mobiltelefon speichern kann (eigentlich ganz sinnvoll, oder?). Leider gibt es das hierzulande bisher fast gar nicht, was wohl immernoch an den hohen Kosten von Onlineverbindungen mit dem Mobiltelefon liegt.

In letzter Zeit ist mir dabei aber auch aufgefallen, dass in vielen Blogs ein QR Code angezeigt wird. Diese QR Codes beinhalten dann meistens den Link zur Homepage des Blogs, bzw. direkt zu dem Beitrag den man gerade liest. Mir stellt sich dabei dann allerdings die Frage: Warum soll man das eigentlich in seinem Blog einfügen? Schliesslich ist man doch gerade auf der Seite auf der man den QR Code sieht oder ist das wieder nur für die ganzen “Internetausdrucker”, die einen Beitrag ausdrucken und nachher dann doch wieder darauf zugreifen wollen? Ich verstehe es jedenfalls nicht und wäre sehr froh, wenn mir mal jemand erklären würde, was das bei einem Blog bringt.

Hier übrigens der QR Code für mein Blog (erzeugt über den QR Code Generator von Nokia) – wer es mit seinem Mobiltelefon aufruft wird feststellen, dass ich auch eine mobile Ansicht zur Verfügung stelle.

qrcode-weblog.octoate.der


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Wie ich bereits geschrieben habe, gibt es bei Pollin derzeitig ein sehr günstiges Mikrocontroller Board mit Netzwerkunterstützung. So kurz vor Weihnachten habe ich mir dann gedacht, dass man sich ja schonmal ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen könnte und habe mir das Teil dann bestellt und mittlerweile auch zusammengebaut. Für die Lötarbeit gingen ungefähr 1.5 Stunden drauf und dann noch eine halbe Stunde Fehlersuche, da ein kleiner Lötspan die Spannungsversorgung gebrückt hat. Mittlerweile arbeitet das Board aber ohne Probleme mit der mitgelieferten Software, die allerdings irgendwann zwischen den Feiertagen wohl durch eine andere Firmware, evtl. auch mit Bootloader, ersetzt wird. Mal schauen… Interessant wird auch, was in Zukunft mal aus dem Board werden wird. Denkbar wäre z.B. einfach nur ein anderes Gerät ins Internet zu bringen, eine Hausüberwachung, ein Webcamserver, etc. Bisher steht das noch nicht so ganz genau fest…

Hier mal ein paar Fotos vom Zusammenbau:

avrnetio1

Nette Verpackung und nicht einfach alles in Tüte gestopft, hatte da weniger erwartet und bin überrascht worden.

 

avrnetio2

Bei mir wurde ein 9pol. SUB-D Stecker zu viel mitgeliefert, ansonsten war alles mit dabei.

 

avrnetio3

Und hier das fertig aufgebaut NET-IO Board. Wie gesagt: Kompakt und günstig. Nur der Spannungsregler auf dem Board wird von mir wohl noch einen Kühlkörper bekommen, da er im Betrieb etwas warm wird. Ansonsten kann ich das Board auf jeden Fall empfehlen, aber bei dem Preis kann man ja wirklich nichts falsch machen.

Für mehr Infos und Software kann man bei Mikrocontroller.net im Wiki vorbeischauen. Da wird das Board noch ausgiebiger beschrieben.

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Für unser Seminar zum Thema "Microblogging" habe ich in den vergangenen Wochen versucht, einige Statistiken zu finden. Leider gibt es dazu entweder nur ganz altes Zeug – naja, zumindest schon ein halbes Jahr alt – oder nur benutzerspezifische Statistiken. Nun könnte man die Webseitenstatistiken von Twitter.com verwenden, was allerdings auch nicht optimal ist, da man hier die Info über die Twitter-Clients und SMS Tweets verliert. Aus diesem Grund habe ich ein kleines Skript geschrieben, das mir alle 15min die "Public Timeline" über die Twitter-API abholt. Die ID der Tweets ist aufsteigend, wodurch ich hoffe, eine Tagesstatistik von den Tweets machen zu können. Bleibt nur zu hoffen, dass wir bis zu unserer Präsentation genug Daten zusammenbekommen. Vielleicht fallen mir auch noch ein paar andere Statistiken ein, die ich aus den Informationen der Public Timeline herausholen kann.

Kurz was zum Skript: Ich verwende dafür die Java Twitter Bibliothek Twitter4j in Kombination mit der Java Persistence API in Kombination mit Oracle Toplink mit einer MySQL Datenbank im Hintergrund. Das Programm wird alle 15min per Cronjob auf einer Linux Maschine gestartet und macht erstmal nichts anderes als die Daten 1:1 in der Datenbank abzuspeichern. Zukünftig notwendige Tabellen für die Auswertungen werde ich aus den "Rohdaten" der Public Timeline erstellen können.
Je nachdem ob sich diese Statistik als sinnvoll erweist, werde ich den Quellcode nach dem Seminar hier zur Verfügung stellen.

twitterstatistics

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NES, Nintendo, Abandonware, Spiele, Emulator, Wii

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Für ein Seminar muss ich mich momentan in das Thema “Microblogging” einarbeiten und versuchen, Lernformen zu finden, in denen Microblogging zum Einsatz kommen kann. Dadurch war es für mich notwendig einen Twitter Account anzulegen und sich selbst ein wenig mit der Materie auseinanderzusetzen. Nun mag man die Beschränkung auf 140 Zeichen als zu stark einschränkend empfinden, doch beim Microblogging steckt nicht der Sinn darin möglichst lange Texte zu verfassen, sondern einfach nur zu schreiben was man gerade macht. Durch die Möglichkeit Freunde in diesen Dienst einzubinden ist es ausserdem möglich miteinander zu kommunizieren. Man könnte das in etwa so beschreiben: Twitter ist eine Art Instant Messenger, bei dem die Nachrichten öffentlich lesbar sind. Ich werde jedenfalls demnächst Twitter mal hier ins Blog einbinden.
Als Client verwende ich übrigens Twhirl. Mal schauen, wo die Reise mit Twitter so hingehen wird. Meldet euch doch einfach auch mal über Twitter :-) .

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Ihr beschäftigt euch mit Mikrocontrollern und wolltet schon immer mal euer Projekt für wenig Geld in euer Netzwerk reinhängen? Die Firma Pollin macht das jetzt mit einem günstigen Bausatz, der gerade mal rund 20 EUR kostet, möglich. Der Bausatz besteht aus allen Komponenten, die für ein kleines AVR Projekt mit Anschluss ans Ethernet benötigt werden. Die Software zum Steuern der einzelnen Ports läuft allerdings unter Windows. Als Ethernetadapter wird übrigens ein ENC28J60 verwendet.
Die Firmware des AVRs ist leider nicht OpenSource, aber sie kann problemlos gegen die Firmware von Ulrich Radigs Webserver Projekt ausgetauscht werden. Mehr Infos zum Pollin Board und den alternativen Firmwares, die dann auch OpenSource sind, gibt es bei Mikrocontroller.net.

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