Posts Tagged “Software”

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag schon viel eher schreiben, aber es hat sich dann doch noch eine ganze Zeit hingezogen, bis ich dazu gekommen bin :) . Beim rumstöbern habe ich auf jeden Fall ein wenig alte Software wiedergefunden, von der ich gedacht hätte, dass ich sie schon längst entsorgt habe. Sie stammt noch von meinem ersten x86 Rechner, den ich mir gekauft habe und kam – wie man unschwer erkennen kann – von Vobis.

MSDOS622

Grundlage des Rechners bildete zum damaligen Zeitpunkt OS/2, allerdings konnte man wählen, ob man stattdessen auch MS-DOS / Win3.11 haben wollte. Ich habe mich dann für letzteres entschieden und OS/2 nach einigen Stunden herumprobiererei dann auch entsorgt. Oben sieht man jedenfalls die Bootdisketten von DOS 6.22, die übrigens alle noch fehlerfrei sind.

WindowsForWorkgroups

Dazu kam natürlich noch die grafische Oberfläche, die zum damaligen Zeitpunkt Windows for Workgroups 3.11 war. Witzigerweise wurde die Software auf CD mitgeliefert, was für Windows 3.11 nicht unbedingt üblich war – zumindest meine Bekannten hatten besaßen alle die Diskettenversion. Zusätzlich hat man auf die CD auch noch MS Works mit draufgepackt, allerdings konnte ich mich nie so richtig damit anfreunden. Warum sieht man an der nächsten CD.

StarWriter20

Und da ist sie schon: StarWriter 2.0. Hört sich doch bekannt an, oder? Heute heisst das Programm StarOffice respektive OpenOffice. Irgendwie hat mir die Bedienung und Funktion schon damals besser gefallen als bei Works und somit bin ich dann bei dem StarDivision Produkt hängen geblieben. Bei einem Drucker gab es damals außerdem kostenlos StarOffice 3.0 als Zugabe (btw, den Desktop samt Browser und Emailprogramm vermisse ich heute irgendwie immernoch :) ) – das Update habe ich dann in einer nächtlichen Download-Session aus der Vobis Mailbox geladen. So ging es dann weiter… StarOffice 4.0, StarOffice 5.x, OpenOffice x. Bis heute musste ich nur im Notfall MS Office verwenden.

Btw, ich suche noch die allererste StarWriter Version, die damals für den Amstrad CPC unter CP/M verfügbar war. Vielleicht taucht die ja irgendwann irgendwo mal wieder auf.

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Mittlerweile ist es fast zwei Jahre her wo ich einen Artikel über das neue Opensource Handheld, die Pandora oder auch OpenPandora, geschrieben habe. Damals habe ich mir gedacht, dass es sich für mich nicht lohnt, da ich bereits mit dem Gamepark GP2x ein Handheld habe, mit dem ich alle notwendigen Emulatoren unterwegs dabei habe. Mittlerweile gibt es auch für mein Mobiltelefon schon einige Emulatoren, die ganz gut funktionieren und die, dank integrierter Tastatur, auch ganz gut brauchbar sind. Im Rückblick wollte ich mal schauen, was daraus eigentlich geworden ist, da ich dieses ambitionierte Projekt nach wie vor beobachte, denn ein Release gab es von der Pandora immer noch nicht und die Vorbesteller, die bereits das Geld schon gezahlt haben, fangen langsam immer lauter an zu murren…

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Heute habe ich einen Haufen neuer Updates für mein Windows System bekommen – eigentlich soweit alles wie immer (bin nur etwas später wie andere dran). Unter den Updates war aber ein Update (KB951847) dabei, das diesmal ungefragt in meinem System herumgefingert hat und einfach meine Firefox Konfiguration angepasst hat. Was aber ist passiert? Nachdem ich die Updates installiert habe und meinen Firefox neu gestartet habe – ich bin zwar überzeugter Opera Anwender, aber als Zweitbrowser ist auch der Firefox zu gebrauchen ;-) – meldete dieser fröhlich, dass das neue Plugin installiert sei. Toll. Was für ein Plugin? Ich habe doch gar nichts installiert. Ein Blick in die Updateliste zeigte dann folgendes Bild:

plugin-firefox

Mit dem Plugin ermöglicht es Microsoft direkt Programme, ähnlich wie bspw. bei Adobe Air, direkt aus dem Netz heraus zu installieren.
Das gemeine daran ist eigentlich, dass man nichtmal die Möglichkeit hat, das Update zu deinstallieren. Glücklicherweise hat Dedoimedo bereits eine Möglichkeit gefunden, wie man dieses Plugin wieder loswerden kann und im Blog eine Schritt für Schritt Anleitung veröffentlicht.

Ich finde, dass es eine wirkliche Frechheit ist, dass Microsoft hier ohne eine Auswahlmöglichkeit und ungefragt einfach in meinem System herumfuhrwerkt und Software beeinflusst, die mit Microsoft überhaupt nichts zu tun hat. Microsoft verspielt hier eine ordentliche Portition Vertrauen bei den eigenen Kunden und man darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Kunden versuchen, sich von Microsoft zu trennen – zumindest sollte man sich sowas nicht ohne weiteres gefallen lassen und es in zukünftige Entscheidungen mit einbeziehen.

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Microsoft und Musik… hmm… mal überlegen, eigentlich ist mir bis dato da nie was zu eingefallen oder gab es da mal eine Musiksoftware von Microsoft – nee, nicht dass ich wüsste. Entstanden ist das Projekt Songsmith durch das Microsoft Research Team und wurde erst vor kurzem herausgegeben. Nun, was ist Songsmith eigentlich? Songsmith generiert nach der Aufnahme des Gesangs ein Musikstück, das zu dem aufgenommenen Gesang passt. Der Anwender der Software kann dabei das Tempo, einen Musiktyp wie z.B. Pop, R&B, Rock, Hip-Hop, etc. und eine Stimmung wie z.B. traurig, jazzig, etc. vorgeben. Hört sich schonmal interessant an, ist es auch. Beworben wird das Programm durch Microsoft mit einem einfach gestrickten Werbevideo, das ich euch hier nicht vorenthalten möchte:

Nachdem die erste Testversion verfügbar war kam eigentlich, was kommen musste: Das Programm und seine Tester bekamen eine Eigendynamik und laden mittlerweile alle paar Minuten ein Video mit einem "Songsmith-Remix" eines bekannten Klassikers auf Youtube hoch. Um das zu bewerkstelligen extrahiert man aus dem Original einfach die Gesangsstimme, gibt sie an Songsmith weiter und lässt den Rest dann das Programm machen. Hier mal ein Beispiel:

Ein interessantes Projekt von Microsoft und für eine erste kommerzielle Version gar nicht mal schlecht. Bin mal gespannt wie und ob die Produktreihe weitergeführt wird.

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Da fährt man durch München durch und sieht aus den Augenwinkeln ein Schild, dass es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, da es die dazugehörige Firma seit 2002 faktisch nicht mehr gibt (Insolvenz). Nachdem wir dann gewendet haben, konnte ich doch noch ein Beweisfoto machen:

schneider-computer

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Ab und an benötigt man während einer Entwicklungsphase eine Menge Testdaten für eigene Programme und richtige Daten möchte man dann nicht unbedingt eingeben. Macht ja auch keinen Sinn die selbstgeschriebene Software, die evtl. noch eine Menge Fehler aufweist, mit richtigen Daten zu füttern, vom Datenschutz ganz zu schweigen.
Für sowas gibt es aber glücklicherweise einen Datengenerator unter http://www.generatedata.com, der Dummy Kundendaten generiert. Zur Verwendung wird ein JavaScript-fähiger Browser benötigt und schon kann man sich tausende von Datensätzen in den Formaten HTML, Excel, XML, CSV und SQL erstellen lassen. Bei den Datensätzen kann man sich komplette Adressen mit Telefonnummern und Emailadressen generieren lassen.

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Wer hätte das gedacht – er lebt doch. Ok, natürlich nicht wirklich, aber dennoch ist Elvis Presley auf einem Leseterminal am Amsterdamer Flughafen aufgetaucht. Verantwortlich dafür ist ein Hack des Jeroen van Beek (vonJeek), der damit eindrucksvoll zeigt, dass der derzeitige ePass alles andere als sicher ist. Für diesen Hack benötigte er lediglich JCOP 41 72K SmartCard, die ca. 20 EUR kostet, und frei verfügbare Software. Um seinen Hack zu dokumentieren hat van Beek eine ausführlich Anleitung inkl. Links zu der benötigten Software auf der Seite The Hacker’s Choice zur Verfügung gestellt.
Und hier ist das Beweisvideo:

Es ist wirklich schade, dass man für diese riesige Sicherheitslücke in unseren Pässen mittlerweile noch mehr bezahlen muss.

„Elvis has left the building!“

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Da hat man in den letzten Wochen / Monaten viel über Datenschutz gehört… Gerade wurde Googles Chrome auseinandergenommen, weil er eine eindeutige ID anlegt und Webseiten, die man aufruft, an Google weiterübermittelt, die Vorratsdatenspeicherung und die Verfassungsklage stehen auch noch aus, bzw. werden gerade durchgeführt, Datenlecks bei großen Konzernen haben dafür gesorgt, dass Kundendaten samt Kontonummer in Umlauf gekommen sind… Eigentlich alles Banalitäten, die endlich die “Ich habe doch nichts zu verbergen”-Bevölkerung Deutschlands erreicht, vielleicht führt das auch mal dazu, dass man bei Bedenken gegenüber Datensammlern wie Wer-kennt-Wen oder StudiVZ nicht mehr belächelt wird.

Naja, worüber ich eigentlich schreiben wollte: Ich habe heute die Meldung vom Apple-Updater bekommen, dass es eine neue Version von iTunes und Quicktime gibt und diese dann auch mal wieder installiert (diesmal war nichtmal ein Neustart notwendig). Nach dem Start von iTunes wurde mir auch gleich eine neue Option, die “Genius”-Wiedergabeliste angeboten. Die Genius-Wiedergabeliste soll so funktionieren, dass Musiktitel in einer Wiedergabeliste stilistisch besser zusammenpassen. Um dieses Feature zu aktivieren, muss man aber zustimmen, dass Daten an Apple gesendet werden, ein Klick auf “Weitere Infos” verrät dann folgendes:

Zu den an Apple gesendeten Informationen gehören Details zu den Medien in Ihrer iTunes Mediathek wie Titelnamen, Zähler und Bewertungen. Diese Informationen werden unter einer anonymen Genius-ID gespeichert und sind nicht mit Ihrem iTunes Account verknüpft. Wenn Sie den iTunes Store oder die Genius-Seitenleiste nutzen, verwendet Apple zudem Ihre Einkaufsstatistik, um die besten Empfehlungen machen zu können.

Die Funktionalität fand ich eigentlich richtig spannend, allerdings hatte ich bereits unter Linux eine Software (sorry, Name vergessen :-( ), die mir Playlisten nach Musikstil erstellt und das ohne irgendwelche Daten an irgendjemanden zu schicken, also nur durch Analyse der Musikdateien. So wird das wohl bei mir deaktiviert bleiben. Irgendwie will mittlerweile jede Firma möglichst viele Daten über ihre Kunden sammeln was mir höchst unsympathisch ist :-( .

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Nachdem ich vor langer Zeit bereits herausgefunden habe, dass mein alter Steam Account aus alten Zeiten noch funktioniert und die alte Half-Life Version (wenn auch nur die Deutsche, obwohl ich die Englische Version habe) auch noch problemlos läuft, habe ich beim Stöbern das Musikspiel Audiosurf gefunden und mir mal gleich die Demoversion angeschaut. Für gerade mal 8 Euro (beim derzeitigen Dollarkurs) bekommt man hier ein sehr nettes kleines Spielchen.
Bei Audiosurf steuert man einen kleinen Rennwagen auf einer vorgegebenen Straße und muss, ähnlich dem Spielprinzip von Klax, Blöcke sammeln und nach Farben stapeln. Der Clou dabei ist aber, dass die Rennstrecke sich nach der selbst ausgewählten Musik richtet, wobei Audiosurf mit vielen Formaten klarkommt und somit der Nutzung der eigenen MP3 Sammlung nichts mehr im Wege steht.
Zusätzlich gibt es noch weltweite Ranglisten, über die man sich mit anderen Spielern messen kann. Außerdem kann man im Multiplayermodus gegeneinander antreten.
Ich finde das Spiel jedenfalls ganz nett, ist halt mal eine witzige Abwechslung für zwischendurch.
Hier mal ein Video vom Gameplay (Musik aus dem Spiel Lotus 3: The Ultimate Challange):

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Normalerweise habe ich meine Beiträge bisher direkt online in der WordPress Adminoberfläche geschrieben, bis ich über das Upload-Magazin auf ein Offlineblogprogramm gestoßen bin. Mit dem Windows Live Writer bin ich jedenfalls jetzt in der Lage auch mal schnell etwas ohne Onlineverbindung zu verfassen, Bilder hinzuzufügen, Videos ohne Probleme auch aus Videoplattformen wie bspw. Youtube zu übernehmen, etc. Mit den Browsern war gerade letzteres immer ein Problem, da jeder Browser das Einbetten von Videos anders gehandhabt hat und der Onlineeditor dann das Videofeld entweder nur für einen Browser sichtbar gemacht hat oder es ganz auseinandergerissen wurde. Oft hab ich das dann über den Quellcode gemacht, aber das hat ja dann jetzt ein Ende.
Praktisch ist bei dem Tool auch, dass man auch Offline eine Vorschau des später veröffentlichten Beitrags ansehen kann und so bereits vorher sieht, wo es Probleme geben könnte.
Für ein Microsoft Tool ist das Programm jedenfalls gar nicht schlecht :-) . Es ist jedenfalls für jeden, der Offline ein wenig etwas für sein Blog schreiben möchte, sehr hilfreich.

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