Dummy Datengenerator
Ab und an benötigt man während einer Entwicklungsphase eine Menge Testdaten für eigene Programme und richtige Daten möchte man dann nicht unbedingt eingeben. Macht ja auch keinen Sinn die selbstgeschriebene Software, die evtl. noch eine Menge Fehler aufweist, mit richtigen Daten zu füttern, vom Datenschutz ganz zu schweigen.
Für sowas gibt es aber glücklicherweise einen Datengenerator unter http://www.generatedata.com, der Dummy Kundendaten generiert. Zur Verwendung wird ein JavaScript-fähiger Browser benötigt und schon kann man sich tausende von Datensätzen in den Formaten HTML, Excel, XML, CSV und SQL erstellen lassen. Bei den Datensätzen kann man sich komplette Adressen mit Telefonnummern und Emailadressen generieren lassen.
Der King lebt – Elvis Presley in Amsterdam gesichtet
Wer hätte das gedacht - er lebt doch. Ok, natürlich nicht wirklich, aber dennoch ist Elvis Presley auf einem Leseterminal am Amsterdamer Flughafen aufgetaucht. Verantwortlich dafür ist ein Hack des Jeroen van Beek (vonJeek), der damit eindrucksvoll zeigt, dass der derzeitige ePass alles andere als sicher ist. Für diesen Hack benötigte er lediglich JCOP 41 72K SmartCard, die ca. 20 EUR kostet, und frei verfügbare Software. Um seinen Hack zu dokumentieren hat van Beek eine ausführlich Anleitung inkl. Links zu der benötigten Software auf der Seite The Hacker's Choice zur Verfügung gestellt.
Und hier ist das Beweisvideo:
Es ist wirklich schade, dass man für diese riesige Sicherheitslücke in unseren Pässen mittlerweile noch mehr bezahlen muss.
„Elvis has left the building!“
Daten übertragen ist "in"
Da hat man in den letzten Wochen / Monaten viel über Datenschutz gehört... Gerade wurde Googles Chrome auseinandergenommen, weil er eine eindeutige ID anlegt und Webseiten, die man aufruft, an Google weiterübermittelt, die Vorratsdatenspeicherung und die Verfassungsklage stehen auch noch aus, bzw. werden gerade durchgeführt, Datenlecks bei großen Konzernen haben dafür gesorgt, dass Kundendaten samt Kontonummer in Umlauf gekommen sind... Eigentlich alles Banalitäten, die endlich die "Ich habe doch nichts zu verbergen"-Bevölkerung Deutschlands erreicht, vielleicht führt das auch mal dazu, dass man bei Bedenken gegenüber Datensammlern wie Wer-kennt-Wen oder StudiVZ nicht mehr belächelt wird.
Naja, worüber ich eigentlich schreiben wollte: Ich habe heute die Meldung vom Apple-Updater bekommen, dass es eine neue Version von iTunes und Quicktime gibt und diese dann auch mal wieder installiert (diesmal war nichtmal ein Neustart notwendig). Nach dem Start von iTunes wurde mir auch gleich eine neue Option, die "Genius"-Wiedergabeliste angeboten. Die Genius-Wiedergabeliste soll so funktionieren, dass Musiktitel in einer Wiedergabeliste stilistisch besser zusammenpassen. Um dieses Feature zu aktivieren, muss man aber zustimmen, dass Daten an Apple gesendet werden, ein Klick auf "Weitere Infos" verrät dann folgendes:
"Zu den an Apple gesendeten Informationen gehören Details zu den Medien in Ihrer iTunes Mediathek wie Titelnamen, Zähler und Bewertungen. Diese Informationen werden unter einer anonymen Genius-ID gespeichert und sind nicht mit Ihrem iTunes Account verknüpft. Wenn Sie den iTunes Store oder die Genius-Seitenleiste nutzen, verwendet Apple zudem Ihre Einkaufsstatistik, um die besten Empfehlungen machen zu können."
Die Funktionalität fand ich eigentlich richtig spannend, allerdings hatte ich bereits unter Linux eine Software (sorry, Name vergessen
), die mir Playlisten nach Musikstil erstellt und das ohne irgendwelche Daten an irgendjemanden zu schicken, also nur durch Analyse der Musikdateien. So wird das wohl bei mir deaktiviert bleiben. Irgendwie will mittlerweile jede Firma möglichst viele Daten über ihre Kunden sammeln was mir höchst unsympathisch ist
.
Verrücktes Musikspiel
Nachdem ich vor langer Zeit bereits herausgefunden habe, dass mein alter Steam Account aus alten Zeiten noch funktioniert und die alte Half-Life Version (wenn auch nur die Deutsche, obwohl ich die Englische Version habe) auch noch problemlos läuft, habe ich beim Stöbern das Musikspiel Audiosurf gefunden und mir mal gleich die Demoversion angeschaut. Für gerade mal 8 Euro (beim derzeitigen Dollarkurs) bekommt man hier ein sehr nettes kleines Spielchen.
Bei Audiosurf steuert man einen kleinen Rennwagen auf einer vorgegebenen Straße und muss, ähnlich dem Spielprinzip von Klax, Blöcke sammeln und nach Farben stapeln. Der Clou dabei ist aber, dass die Rennstrecke sich nach der selbst ausgewählten Musik richtet, wobei Audiosurf mit vielen Formaten klarkommt und somit der Nutzung der eigenen MP3 Sammlung nichts mehr im Wege steht.
Zusätzlich gibt es noch weltweite Ranglisten, über die man sich mit anderen Spielern messen kann. Außerdem kann man im Multiplayermodus gegeneinander antreten.
Ich finde das Spiel jedenfalls ganz nett, ist halt mal eine witzige Abwechslung für zwischendurch.
Hier mal ein Video vom Gameplay (Musik aus dem Spiel Lotus 3: The Ultimate Challange):
Windows Live Writer
Normalerweise habe ich meine Beiträge bisher direkt online in der WordPress Adminoberfläche geschrieben, bis ich über das Upload-Magazin auf ein Offlineblogprogramm gestoßen bin. Mit dem Windows Live Writer bin ich jedenfalls jetzt in der Lage auch mal schnell etwas ohne Onlineverbindung zu verfassen, Bilder hinzuzufügen, Videos ohne Probleme auch aus Videoplattformen wie bspw. Youtube zu übernehmen, etc. Mit den Browsern war gerade letzteres immer ein Problem, da jeder Browser das Einbetten von Videos anders gehandhabt hat und der Onlineeditor dann das Videofeld entweder nur für einen Browser sichtbar gemacht hat oder es ganz auseinandergerissen wurde. Oft hab ich das dann über den Quellcode gemacht, aber das hat ja dann jetzt ein Ende.
Praktisch ist bei dem Tool auch, dass man auch Offline eine Vorschau des später veröffentlichten Beitrags ansehen kann und so bereits vorher sieht, wo es Probleme geben könnte.
Für ein Microsoft Tool ist das Programm jedenfalls gar nicht schlecht
. Es ist jedenfalls für jeden, der Offline ein wenig etwas für sein Blog schreiben möchte, sehr hilfreich.


