BeatMeter
Ab und an möchte ich mal herausfinden, wieviel "Beats pro Minute" ein Lied hat. Da kann man dann entweder eine Software nehmen, die aber bei Acapella Stücken Probleme hat oder man gibt den Takt einfach manuell ein. Ich habe ein kleines Programm dafür geschrieben, welches ihr auf der rechten Seite finden könnt.
BeatMeter
Ab und an möchte man wissen, wieviele "Beats pro Minute" (bpm) ein Musikstück hat und da kann man dann eine aufwändige Software benutzen, die das direkt aus dem Musikstück herauszieht, wobei die dann bei Acapella-Stücken leicht versagen kann, oder eine ganz einfache Lösung verwenden, bei der man selbst den Takt einfach per Tastatur oder Maus "mittippt".
Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Software geschrieben, die eben dieses "Mittippen" ermöglicht. Die Bedienung des Programmes ist sehr einfach gehalten. Man kann einfach auf den Button klicken und das Programm rechnet das dann auf eine Minute hoch. Über den Schieberegler kann man dann noch einstellen, über wieviele Werte gemittelt werden soll, wodurch die Ergebnisse genauer werden sollen.
Um das Programm zu verwenden muss das .NET Framework v2.0 installiert sein.
Update 20.03.2012:
Beatmeter besitzt jetzt einen "Infinity" Modus, bei dem es kein Limit bei den Messwerten gibt. Dafür muss man einfach nur den Slider ganz nach rechts verschieben. Der "Infinity" Modus ist jetzt voreingestellt, sodass ihr die gleitende Mittelung über eine gewisse Anzahl von Messwerten jetzt erst über den Slider einschalten müsst. Im "Infinity" Modus wird zusätzlich noch ein Reset Button eingeblendet, mit dem man die Messung zurücksetzen kann.
Download (68kb): BeatMeter-v1.1 (20.03.2012)
Download (67kb): BeatMeter (15.08.2008)
Mastertronic – wie? Die gibts noch?
Irgendwie bin ich die Tage mal auf die Idee gekommen nach einer alten Spielefirma zu suchen, nämlich Mastertronic. Die Firma hat damals für den Amstrad CPC und auch andere 8bit Computer sehr viele günstige Spiele verkauft und ist mit dafür verantwortlich, dass der Spielemarkt zum Massenmarkt wurde. So wurden Mastertronic Spiele z.B. auch an Tankstellen verkauft, was in der damaligen Zeit nicht üblich war. Klassiker von Mastertronic sind z.B. Action Biker, Kickstart 1 und 2, Ghostbusters und Super Pipeline 2.
Eigentlich wurde Mastertronic an Virgin Interactive verkauft und danach aus Mastertronic heraus der Sega Europe Ableger gegründet, aber wie ich jetzt gesehen habe, hat man sich 2005 wohl gedacht, dass man die Firma wiederauferstehen lassen kann und so kann man heutzutage wieder Spiele bei Mastertronic kaufen. So hat sich also die "Mastertronic Group" die Namensrechte von Sega zurückgekauft und interessanterweise ist auch einer der Mitgründer von Mastertronic, Frank Herman, ein Teil der neuen Firma. Einige Spiele werden unter dem alten Label "M.A.D." (Mastertronic Added Dimension) verkauft. Z.B. habe ich mir die Baphomets Fluch Trilogie, mit Ausblick auf den folgenden neuen Teil im nächsten Monat, mal zugelegt.
Ist doch irgendwie interessant, dass so alte Software- / Hardwaremarken immer noch im Gedächtnis der Käufer sind. Schliesslich hat man Infogrames nicht ohne Grund in Atari umbenannt, es gibt immernoch Commodore Artikel (ok, fragwuerdige Qualität, aber egal
) und Mastertronic ist auch wieder da... Zurück in die 80er...
Neues Opensource Handheld: Pandora
Mittlerweile besitze ich zwei "Opensource" Handhelds: den Gamepark GP32 und den Gamepark GP2x, letzteren sogar alss "First Edition", also der ersten Auflage von unter 5000 Stück. Mit dem GP32 war ich sehr zufrieden, allen voran das Spiel Pinball Dreams war hier der Knaller, von den vielen kleinen Homebrew Spielen, Emulatoren und der Möglichkeit MP3s abzuspielen ganz zu schweigen.
Der GP2x war auch nicht schlecht, hatte allerdings bei meinem Modell noch einige kleinere Macken, die später von Gamepark ausgebügelt wurden. Hier gab es allerdings weniger kommerzielle Spiele, wieder die selben Emulatoren und irgendwie hat man den zweiten Prozessor dank fehlender MMU nie so richtigig ansteuern können. Gamepark hat ausserdem mehrere Hardware Updates herausgebracht, die einiges geändert haben, z.B. hat der derzeitige GP2x F200 einen Touchscreen und ein Steuerkreuz spendiert bekommen. Letztendlich habe ich auf dem GP2x nur die selben Emulatoren wie auf dem GP32 benutzt.
Doch jetzt kommt der Neue: Entwickelt von der Community rund um den GP2x, wurde das komplette Gerät von denen entwickelt, die vorher die Homebrew für den GP2x geschrieben haben. Nachfolgend die Leistungsdaten des Gerätes, das den Namen "Pandora" bekam:
- ARM® Cortex™-A8 CPU running Linux
- 800x480 4.3" 16.7 million colours touchscreen LCD
- OpenGL 2.0 compliant 3D hardware
- Wifi 802.11b/g
- Dual SDHC card slots
- Dual Analogue and Digital gaming controls
- 43 button QWERTY and numeric keypad
- TV output
- High Speed USB Host
Na das hört sich doch eigentlich schonmal ganz gut an. Laut diversen Gerüchten wird das Gerät etwas grösser als ein Nintendo DS sein und 128MB RAM Speicher haben. Als Betriebssystem wird, genau wie beim GP2x, wieder Linux zum Einsatz kommen.
Vor ein paar Tagen wurde zudem das lang erwartete Gehäusedesign des Pandora vorgestellt. Hier mal ein Foto von http://www.openpandora.ca:

Wie man sieht ist das Design stark an einem Nintendo DS angelehnt, bietet aber, statt dem zweiten Bildschirm, eine Tastatur, die bei Emulatoren zum Einsatz kommen wird (bspw. beim C64, Amstrad CPC, etc.). Auch wurde an ein digitales Steuerkreuz gedacht und zusätzlich noch zwei analoge Joysticks eingebaut.
Genauso unbestätigt wie der Preis von ca. 289 EUR ist derzeitig noch der Releasetermin, der ca. März / April 2008 sein soll.
Meine Meinung zum Gerät ist, dass ich derzeitig keinen neuen Handheld für Emulatoren mehr brauche. Man kann sich für den Preis auch schon einen Asus EEE PC holen und hat damit dann auch eine ideale Emulatorplattform. Gut, einen Joystick muss man dann aber noch separat anschliessen. Dadurch, dass der GP2x auch noch nicht allzulange auf dem Markt ist (etwas mehr als 2 Jahre), wird man sicherlich auch nicht jeden, der den GP2x gekauft hat, wieder dazu motivieren können, sich auch einen Pandora zu kaufen, während die Entwickler, die bisher für den GP2x entwickelt haben, zum neuen System wechseln werden. Irgendwie für beide Plattformen nicht ideal.
Kommerzielle Spiele wird es mit Sicherheit so gut wie gar keine geben, sodass man auf Emulatoren (Playstation sollte z.B. kein Problem sein) und Homebrew Spiele festgelegt ist.
Meine Devise ist also diesmal abwarten anstatt vorbestellen. Interessant ist das Gerät auf jeden Fall, aber ob es sich lohnt knapp 300 EUR für ein Gerät zu bezahlen, das wieder die selben Emulatoren und Homebrew Spiele bietet, muss sich erst noch herausstellen.
Vista: Aller guten Dinge sind drei
Wenn ich mich so an Windows XP zurückerinnere, dann hatte ich - glaube ich - auf meinen Systemen nur selten einen Bluescreen. Unter Windows Vista hab ich den jetzt schon 3x gesehen. Ok, ok, nicht nur auf meinem System, sondern beim ersten mal in einer VMWare in der Firma, da schiebe ich aber die Schuld auf die USB Anbindung zwischen dem VMWare Player und dem Windows XP System. Beim zweiten Mal war es während einer Präsentation... Der Vortragende wollte die eine Powerpointpräsentation laden und schon war es passiert - Bluescreen. War natürlich peinlich, dass man das auch noch auf dem Beamer gesehen hat
. Und heute habe ich den dritten Bluescreen gesehen, diesmal auf dem Notebook auf dem ich gerade diesen Text verfasse. Eigentlich sollte das Notebook in den Standby-Betrieb gehen (Deckel zugeklappt), da hat aber irgendwas nicht funktioniert und schon kam er, der berüchtigte Bluescreen. Leider war ich gerade unterwegs und hab mir deshalb nicht aufgeschrieben, was es gewesen ist, aber ich beobachte das mal weiter.
Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man mal ein absolut stabiles System gehabt hätte
.
