3d-Druck

Einbau des GD-EMU in die Sega Dreamcast

Tim Riemann

Ich bin ein Retro-Gamin Fan - weiss ja wahrscheinlich jeder, der hier mal sporadisch reinschaut und dementsprechend besitze ich ein paar Konsolen / Homecomputer, die mich über all die Jahre begleitet haben. Zu diesen Konsolen gehört auch die Sega Dreamcast - ein tolles System, das leider etwas unter Wert geschlagen ist und bedauerlicherweise auch die letzte Konsole von Sega darstellt. In all den Jahren habe ich mal dafür programmiert (ich habe hier ein Coders Cable) oder auch einen Modem-Emulator mit dem Raspberry Pi gebaut, um mit der Konsole wieder online zu spielen. Es wird also Zeit, die Konsole wieder ein wenig umzubauen. Dieses Mal ist das GD-ROM Laufwerk dran.

3D Druck im Selbsttest

Tim Riemann

In letzter Zeit hört man ja viel von 3D Druck. Das sei die Zukunft, denn wenn wir in Zukunft Ersatzteile brauchen, dann drucken wir die auf unserem 3D Drucker, den wir natürlich zu Hause stehen haben, einfach selbst aus. Die 3D Dateien, die für das Ersatzteil benötigt werden, werden einfach beim Hersteller heruntergeladen – vielleicht zu einem gewissen Entgeld – mal schauen, wie sich das entwickelt.
Schöne neue Welt, oder Smiley? Ich finde das Konzept dahinter jedenfalls großartig und will hier gar nicht groß auf die unterschiedlichen Druckverfahren eingehen, aber da mich das Ganze schon interessiert, habe ich es vor kurzem mal getestet und zwar mit meinem Logic Analyzer. Vor einiger Zeit hatte ich mir bereits den Open Logic Sniffer Logic Analyzer gekauft, allerdings fehlte bisher immer das passende Gehäuse dafür. Durch Zufall bin ich in einem Forumbeitrag dann über ein 3D Modell für ein Gehäuse bei Thingiverse – quasi eine Open Source Platform für 3D Modelle - gestolpert und habe mir die entsprechenden Dateien heruntergeladen, mit denen ich mir ein entsprechendes Gehäuse drucken lassen kann. Nach ein wenig Sucherei nach einem guten 3D Druckservice bin ich dann bei Shapeways gelandet, da hier jede Menge Informationen und eigene Modelle zur Verfügung gestellt werden und die Seite einen übersichtlichen Eindruck machte. Für etwas mehr als 20 EUR habe ich dann bei 3D Gehäuse Modell bestellt und nach ungefähr zwei Wochen war es dann auch bei mir.
Um es kurz zu machen: Ich bin sehr zufrieden. Für einen Prototypen ist der Preis sehr angemessen und mit einer solchen Robustheit des Gehäuses hätte ich auch nicht gerechnet. Das Material selbst ist ein wenig rau, aber das hatte ich letztendlich selbst so bestellt (zum Testen habe ich natürlich das günstigste genommen Zwinkerndes Smiley). Nun fehlt nur noch eine Plexiglasscheibe als Abdeckung, die mir aber ein Arbeitskollege netterweise bereits zur Verfügung gestellt hat. Und so sieht das Ding mittlerweile aus: