Platine entwickeln – aber bitte richtig herum!

Toll, da moechte man ein kleines Projekt nachbauen und besorgt sich schon die entsprechenden Layouts und dann verhaut man das doch noch. Aber mal von vorn… Was hab ich gemacht:

Zuerst einmal habe ich mir das Platinenlayout von der entsprechenden Projektseite besorgt (da ich da noch am basteln bin, werde ich das Projekt noch nicht weiter erwähnen :)). Nachdem ich das dann hatte, habe ich das Platinenlayout 2x auf Klarsichtfolie für Laserdrucker ausgedruckt. Eines der beiden Layouts habe ich dann ausgeschnitten und zusätzlich über das andere Layout gelegt. Die ist für den nächsten Schritt, der Belichtung, wichtig, da man sonst eine zu schwache Schwärzung auf der Folie hat und die Belichtung schief läuft.
Der nächste Schritt, war dann die Belichtung. Dazu habe ich eine fotobeschichtete Platine verwendet. Um die Platine zu belichten habe ich einen UV Gesichtsbräuner, den ich mal günstig ersteigert habe, verwendet. Dieser wurde im Abstand von 25cm 7 Minuten lang eingeschaltet. Man konnte nun schon leicht das Platinenlayout auf der Platine sehen.
Als nächstes kam die Platine dann ins Entwicklerbad. Hier muss man ein wenig aufpassen, da der Entwicklungsprozess sehr schnell abläuft und man bei zu langem entwickeln das Layout „verlieren“ kann.
Tja, alles eigentlich so gut – wie immer – verlaufen (siehe Bild unten – leider etwas schlecht zu erkennen), selbst die SMD Stellen des Platinenlayouts sind gut durchgekommen, leider habe ich beim Belichten einen gravierenden Fehler gemacht – ich habe das Layout spiegelverkehrt aufgelegt und somit war die ganze Arbeit für die Katz. D.h. ich werde das ganzen Prozedere nächste Woche nochmal vornehmen – diesmal dann aber richtig herum. Ich werde mal ein paar Fotos machen und damit ein kleines Tutorial erstellen, vielleicht kann ja jemand, der das auch als Hobby macht, die Anleitung gebrauchen.

platine-resized.jpg

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