Jetzt schickt man mir schon Lupen zu…

Da bekommt man einen Brief, der persönlich an einen adressiert ist und denkt sich: „Hey, da ist doch irgendwas drin!“. Irgendwie überkommt es mich dann auch immer und ich bin neugierig, was man mir zugeschickt hat auch wenn es sinnlos ist und ich es danach in den Müll werfe. Selbst Rubbelkarten werden erstmal weggerubbelt, bevor ich die wegschmeisse ;-).
Tja, also sofort den Brief aufgemacht und was war drin… Klar, die Postkarte mit meiner Anschrift und einer mir unbekannten Absenderadresse, wobei die Person vor ihrem Namen noch ein „CP“ hatte und… eine Lupe, die hinten auf der Karte angebracht war. Der Witz dabei war, dass die Lupe über einer kleingedruckten Webadresse angebracht war, die man aufrufen sollte, nämlich http://www.spannende-neuigkeiten.de plus meinen Namen hintendran.
Die Seite habe ich natürlich nicht personalisiert aufgerufen und so konnte ich sehen, dass es sich um Werbung von einem Kreditinstitut handelt und zwar von der CreditPlus Bank – aha, also dafür das „CP“ vor dem Namen des Absender.
Irgendwie ärgert mich das dann doch wieder, schliesslich hat man hier versucht, seine Identität möglichst stark zu verschleiern und im Prinzip bin ich ja auch auf die Werbung hereingefallen, da ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe (überlicherweise landen Kreditangebote bei mir ungelesen im Müll). Würde mich mal interessieren, ob man solch eine Werbung überhaupt machen darf…

4 Gedanken zu „Jetzt schickt man mir schon Lupen zu…

  1. Genau dasselbe haben wir auch bekommen und die Neugier läßt da einen eben nachschauen.Ist schon eine linke Nummer und es wär schön wenn sowas verboten wird.Und so berauschend ist der Verein der diese Werbung macht nun auch nicht.Schade um das Papier. Grüße Sven

  2. Da hast du absolut Recht! Ich finde, dass zumindest aus der Absenderadresse ersichtlich sein sollte, wer einem etwas zuschickt. Speziell bei Werbung, die ich nicht explizit angefordert habe, sollte das so sein. Evtl. werde ich vom Datenschutzrecht gebrauch machen und die Löschung meiner Daten bei eben diesem Institut beantragen. Ob das allerdings insgesamt was bringen wird, ist fraglich.

  3. Die beste Möglichkeit eigentlich zu prüfen, ob der angeschlossene Haushalt über a) Internet verfügt, b) einen Browser bedienen kann und c) die Anschrift valide ist. gar nicht so unclever diese Geschichte und ne schöne Tracking-Möglichkeit für „Postwerbung“.

  4. Japp, von der Seite gesehen geht’s eigentlich nicht besser. Eben alles auf einen Schlag. Mit der Neugier faengt man halt die Leute :D.

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