Chris Hülsbeck Konzert – Symphonic Shades

Am Samstag war es endlich so weit – das lang erwartete Konzert von Chris Hülsbeck, „Symphonic Shades„, fand im Kölner Funkhaus des WDRs am Wallraffplatz statt. Bereits vor dem Konzert, als Chris Hülsbeck, Jonne Valtonen, Yuzo Koshiro und Takenobu Mitsuyoshi Autogramme gaben, konnte man schon sehen, dass es sich hier nicht um ein gewöhnliches, klassisches Konzert handelt, sondern dass hier viele unterschiedliche Menschen angesprochen werden.

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Nachdem dann das Orchester den Saal betreten hat, gab es noch eine kurze Einweisung vom Radiomoderator des WDR4, danach kam noch der Dirigent, Grammy-Preisträger Arnie Roth, auf die Bühne und das Konzert konnte mit der „Grand Monster Slam, Opening Fanfare“ beginnen.

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Nach diesem Eingangstitel betrag Matthias Opdenhövel die Bühne und führte von nun an gut durch das Programm des Abends, wobei er später einen kleinen Patzer machte, denn „The Great Giana Sisters“ gab es auch für den C64, aber das Raunen im Publikum hat ihn schnell darauf hingewiesen ;-).
In der Pause hat mir übrigens noch jemand von Radio Parallax, einem Radio, das SID & MOD Remixes spielt, eine Karte in die Hand gedrückt. Vielen Dank auch nochmal dafür!

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Die bekannteren Titel von Chris Hülsbeck, wie R-Type, The Great Giana Sisters, Shades und Turrican II, kamen dann alle im zweiten Teil des Konzertes, wobei die unterschiedlichen Stilrichtungen der klassischen Musik teilweise mit eingebracht wurden, was man an Turrican II am besten hören konnte. Im Übrigen war auch Turrican II gleichzeitig mein absoluter Favorit des gesamten Konzertes.

Das Konzert hat mir insgesamt sehr gut gefallen und es ist auf jeden Fall imposant 120 Musiker zu hören, die Konzertversionen von Videospielen wiedergeben. Die Aufnahme des WDR4 Radiostreams hat auch gut funktioniert, sodass ich, während ich diese Zeilen schreibe, gerade das Konzert nochmal anhören kann. Man hört allerdings deutlich Artefakte – 128kbit bei einem Orchester sind nicht das optimale Ergebnis, aber es wird ja noch eine CD von Symphonic Shades geben – den Besuch des Konzertes kann sie aber gewiss nicht ersetzen.

Update: Da mittlerweile die ein oder anderen Seiten im Netz auftauchen, die sich mit Symphonic Shades beschäftigen, werde ich hier noch zusätzliche Links zum Thema anfügen.

7 Gedanken zu „Chris Hülsbeck Konzert – Symphonic Shades

  1. Besten Dank für die Verlinkung!
    Ich war dann auch sehr froh, dass ich den Anzug wieder zurückgehängt und mir nur ein Sakko übergeworfen habe.
    Dafür hab ich es versäumt, den Livestream mitzuschneiden. Schade. Aber dafür wächst dann die Vorfreude auf die Live-CD umso mehr 🙂

  2. Jo, kann ich verstehen. Wenn du mal ein wenig suchst, findest du im Netz aber auch die Mitschnitte des Konzertes :D.
    Ich freu mich aber auch schon auf die Live-CD und kann es kaum erwarten, die in den Händen zu haben. Beim Livestream hört man halt doch Artefakte.

  3. Ui, ein Pingback! Webzwonull, ich bin jetzt auch dabei.

    Bei dem 64er-Patzer hat er sich ja darauf bezogen, dass er kein Geld für das Spiel hatte und dann die Anekdote mit der PacMan-Musik erzählt. Ich glaube, das Raunen im Publikum war eingeplant 🙂

  4. Ich war ja ziemlich genervt davon, dass ich meine Karten verkauft hab, weil ich ja eigentlich in Amsterdam war und dann doch nicht in Amsterdam war und den Abend zuhause verbracht hab… Ich hoffe, der Käufer hatte mit meinen Karten wenigstens seinen Spaß! Vielleicht sollte ich versuchen, so eine CD zu bekommen – vielleicht ärgert mich das auch nur noch mehr!

  5. @Mitch: Jupp, immer mit anderen Blogs verlinken, das bringt weitere Hits ;). Angeblich wurde der Versprecher in der zweiten Vorfuehrung verbessert. Das stand zumindest in einer der Konzertkritiken.

    @Nil: Verpasst hast du auf jeden Fall etwas. Villi und ich hatten sogar jeweils einen Platz neben uns frei – man haette meinen koennen, dass wir absichtlich mehr Karten gekauft haben damit wir mehr Platz haben :D.

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