Ätzgerät im Selbstbau

Vor einige Zeit habe ich bereits in einem Beitrag geschrieben, wie ich meine Platinen ätze. Da das alles noch echte Handarbeit war, wollte ich davon endlich mal wegkommen und mir ein Ätzgerät selbst bauen. Die Idee dahinter war einfach: Eine Heizung, eine Lufpumpe nebst Strömer und ein Rückschlagventil (damit die Säure nicht auslaufen kann) sowie ein geeignetes Gefäß wurden also benötigt. Die ersten Teile gab es alle ohne Probleme im normalen Aquarienfachhandel, bei dem Gefäß sah es da schon etwas schlechter aus. Letztendlich bin ich aber über einen Magazinsammler gestolpert, der genau das bot, was ich wollte – vernünftige Breite, geringe Tiefe und große Höhe. Um ein Umfallen dieser Konstruktion zu verhindern, habe ich den Magazinsammler mit Silikon aus dem Baumarkt auf einer Sperrholzplatte fixiert und zusätzlich an den Seiten Metallwinkel angebracht. Da sollte nun wirklich nichts mehr passieren.

Momentan teste ich das fertige Ätzgerät erstmal mit Wasser, wobei ich das Problem der Platinenhalterung noch nicht gelöst habe. Ein weiteres Problem ist auch noch das “sprudeln”, da muss wohl noch ein Deckel her :). Hier ein Bild vom aktuellen Stand:

aetzgeraet-diy

Ein Testlauf mit Natriumpersulfat ist natürlich schon geplant, zuerst werden aber die einzelnen Teile noch auf Verträglichkeit geprüft. Speziell bei dem Strömer bin ich noch etwas skeptisch, da das Material Moosgummi zu sein scheint und ich gelesen habe, dass dies mitunter zu einer Verfärbung der Säure führen kann. In diesem Fall müsste dann ein Strömerstein verwendet werden – mal schauen…

Ein Gedanke zu „Ätzgerät im Selbstbau

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