Wolle Auto verkaufe?

Habt ihr auch schonmal so einen komischen Zettel an der Seitenscheibe gehabt, auf dem jemand das Interesse an eurem Auto bekundet? Meistens strotzen diese Kärtchen ja nur so von Rechtschreibfehlern und bunten Bildchen und wenn man sich die Parkplätze nach so einer ungewollten Plakatierung anschaut, dann sieht man, dass einige Autofahrer wohl so genervt sind, dass sie nicht mal mehr Lust haben, das Kärtchen fachgerecht zu entsorgen. Dabei gibt es doch so einen einfachen Weg, seinem Ärger wenigstens ein wenig Luft zu machen und zwar auf http://www.wolle-auto-verkaufe.de. Auf dieser Webseite werden nämlich Bilder von diesen Karten gesammelt und bewertet. Wenn ihr also auch mal wieder so eine Karte am Auto stecken habt, dann einfach ein Foto davon machen (Rückseite auch nicht vergessen) und das Bild per Mail an abwracker@googlemail.com.

wolleautoverkaufe.jpg

2 Gedanken zu „Wolle Auto verkaufe?

  1. Jeder, der sich gegen Scheibenwischerwerbung (Visitenkaten, Flyer, etc am eigenen PKW) wehren will, kann sich beim zuständigen Ordnungsamt informieren, wie die Regelungen vor Ort sind und in welcher Form gegebenenfalls eine Anzeige eingereicht werden kann.

    Zumeist wird diese Werbeform als Sondernutzung der Straße angesehen -> siehe Urteil des OLG Düsseldorf vom 01.07.2010 (Az. IV-4 RBs 25/10). Dafür braucht man dann gemäß der entsprechenden Satzung der Stadt VOR dem Verteilen eine kostenpflichtige (!) Genehmigung. Viele Städte erteilen absichtlich nur selten diese Genehmigungen, da sie löblicherweise diese Werbeform ihren Bürgern und ihrer Stadtreinigung ersparen wollen. Wenn man trotzdem diese Werbung am PKW vorfindet (es muss nichtmal der eigene sein!), kann Anzeige beim Ordnungsamt erstatten. In welcher Form das geschehen soll, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Oft reicht eine Email mit Ort und Datum des Vorfalls sowie Beweisfotos von der Werbung am PKW und vom Kennzeichen des betroffenen PKW. Insgesamt also ca. 15 min. Arbeit, die den illegalen Werbetreibenden bis zu 200€ kosten können (im Wiederholungsfall auch mehr) und einem selbst das gute Gefühl geben, dass man sich zumindest ein bißchen gegen diese Plage wehren kann!

  2. Danke für den Hinweis. Das war mir bisher noch nicht bewusst und man sollte vielleicht einfach mal beim Ordnungsamt der Stadt nachfragen, ob das eine genehmigte Aktion ist. Der Rest sollte sich dann ja von alleine erledigen :).

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