Top 10 Android Apps

Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr einen Artikel zum Thema Top Apps für Android schreiben, bisher kam aber immer etwas spannenderes dazwischen und so hat sich das etwas hingezogen. Das Gute ist aber, dass ich dadurch einige Apps, die ich damals mal schnell ausprobiert habe und heute nicht mehr nutze, hier nicht mehr aufführen brauche. Die Apps, die ich hier vorstellen werde, sind größtenteils kostenlos und werden von mir intensiv genutzt. Genug aber mit dem Geschwafel, hier sind meine 10 meist genutzten Apps (Reihenfolge ist wertungsfrei):

1. SwiftKey X:

SC20120307-180721 Ja, ich fange gleich mit einer kostenpflichtigen App an… SwiftKey X ist eine alternative Tastatur für Android, die extrem lernfähig ist. Sie durchstöbert (nach Rückfrage) eure Emails und auf Wunsch auch euren Facebook-, Twitter-, Weblog-Account und lernt dabei, wie ihr eure Texte aufbaut, um die Vorschläge beim Tippen zu verbessern. Dadurch verbessert sich die Geschwindigkeit der Texteingabe enorm und manchmal kann man nur durch Klicken auf die Vorschläge schon die Sätze bilden. Die 0,45 EUR sind dafür wirklich gut angelegt.

2. Opera Mobile:

Opera Mobile ist eine Alternative zum integrierten Android Browser. Im Gegensatz zum Opera Mini, der auch verfügbar ist, kann er mit JavaScript umgehen und ermöglicht auch die Darstellung von Flash und unterstützt im Prinzip alle HTML Techniken, die auch die Desktop Version des Browsers unterstützt. Flashinhalte werden in ihm erst gestartet, wenn man sie durch einen Fingertipp aktiviert. Er ist außerdem sehr schnell und bietet gut strukturierte Lesezeichnen. Über MyOpera kann man zudem die Lesezeichen und Notizen direkt mit dem Opera Webbrowser auf dem Desktop synchronisieren. Ist die Internetverbindung einmal zu langsam, kann man außerdem auf den Opera Proxy umschalten, der im Übrigen auch bei Opera Mobile  verwendet wird, und braucht dann nur wenige Daten zu übertragen. operamobile

3. F-Droid Market:

fdroid Auch unter Android gehört für mich FOSS (Free and Opensource Software) mit dazu. Leider ist es immer etwas schwierig, die entsprechende Software auch wirklich zu finden – bis zur Installation des F-Droid Market. In ihm findet ihr sehr gute, freie Software zu den unterschiedlichsten Themen. Ob Geocaching, QR-Code Leser oder Werbefilter für den Webbrowser: Hier werdet ihr fündig.

4. K-9 Mail:

K-9 Mail ist die Open Source Variante von Android Mail. Das Mailprogramm wurde speziell darauf ausgelegt, eine große Anzahl an Mails zu bearbeiten und unterstützt neben POP3 und IMAP auch den Zugriff auf einen Microsoft Exchange 2003/2007 Server (WebDAV). Die üblichen Features werden von K-9 Mail unterstützt: IMAP Push Email, Multi-Folder Sync, Verschlüsselung mit PGP, etc. k9mail

5. c:geo – opensource:

cgeo Geocaching gefällig? Dann gibt’s unter Android eigentlich keine bessere Anwendung als c:geo. Mit c:geo kann man direkt auf geocaching.com zugreifen und somit unterwegs mal schnell einen Cache heben. Eine Umgebungssuche gehört zu dem Programm genauso mit dazu, wie das sichtbar machen von Hinweisen und natürlich auch dem Loggen des Caches direkt am Fundort (so man denn Empfang an der Stelle hat). Hat man eine Verbindung mit Twitter hergestellt, so kann man auch gleich seine Follower über den neuen Fund benachrichtigen. Über einen weiteren Dienst kann man außerdem auf einer Karte sehen, ob sich andere Geocacher in der Nähe befinden.
Neben der Einbindung eines Kompasses hat man außerdem die Möglichkeit, sich die aktuelle Karte von unterschiedlichen Kartendiensten wie Google Maps oder auch OpenStreetMap anzeigen zu lassen. Besser geht es wirklich nicht.

6. KeePassDroid:

Ihr habt jede Menge Passwörter, die ihr euch nicht alle merken könnt? Oder sind die Passwörter einfach nur zu lang oder zu kompliziert? Ihr benötigt einen leistungsfähigen Passwortgenerator? Dann ist KeePassDroid genau das Richtige für euch. KeePassDroid ist die mobile Version des Passwortmanagers KeePass und beide sind auch wieder Open Source Software. Dabei verschlüsselt KeePass eure Passwörter mit einer AES oder Twofish Verschlüsselung mit bis zu 256bit. Da KeePassDroid mit KeePass kompatibel ist kann man logischerweise auch die Datenbanken untereinander austauschen und nutzen. Eure Passwörter könnt ihr in KeePassDroid gut strukturiert in Ordnern ablegen und durch die Möglichkeit, den Benutzernamen oder das Passwort in die Zwischenablage zu kopieren, habt ihr die Zugangsdaten z.B. einer Webseite auch schnell eingetragen. keepassdroid

7. Pakete:

pakete Unglücklicherweise bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch wenn es um Bestellungen geht. Wenn ich eine Tracking-Nummer zu einer Bestellung bekomme, kann es durchaus vorkommen, dass ich stündlich einmal auf den Tracker schaue, um zu sehen, wo denn das Paket gerade ist. Unter Android kann man mit dem Programm Pakete genau das machen: den Status seiner Pakete verfolgen. Das Programm unterstützt nahezu alle gängigen internationalen Paketdienste, sodass ihr wirklich fast alle Pakete verfolgen könnt. Auf Wunsch kann das Programm den Status der Pakete im Hintergrund aktualisieren und euch bei Statusänderungen benachrichtigen.

8. Shelves:

Wer eine große Video / Musik / Bücher / Gadgets, etc. Sammlung hat, dem kann Shelves weiterhelfen. Mit Shelves ist es ganz einfach, seine Sammlung zu erfassen. Das geht zum einen nämlich durch manuelles Eingeben der Daten oder durch einfaches Scannen der Barcodes. Nach der Eingabe sucht das Programm dann im Internet zum Beispiel nach Bildern zu dem eingegebenen Produkt, bei Filmen z.B. nach dem Cover des Filmes, und einer kurzen Inhaltsbeschreibung. Im Android Market bzw. jetzt Google Play findet ihr eine werbefinanzierte Version von Shelves und eine nicht werbefinanzierte Version, die 2,89 EUR kostet. Shelves

9. WiFi Jumper:

WiFiJumper Akku leer, weil man mal wieder vergessen hat, das WLAN auszuschalten? Da hilft WiFi Jumper weiter. Wird WiFi Jumper zum ersten Mal gestartet, legt man erstmal eine “Homezone” an, in der man sich gerade befindet und in der das eigene, lokale WLAN Netzwerk verfügbar ist (natürlich kann man nicht nur eine Funkzellenliste für die “Homezone” einrichten, sondern beliebig viele). WiFi Jumper speichert zu diesem Netzwerk die Funkzellen, die zu ihm gehören und in dem das eigene WLAN Netzwerk noch erreichbar ist. Verlässt man nun diesen Bereich, erkennt WiFi Jumper das und schaltet automatisch die WLAN Suche aus. Kehrt man irgendwann wieder in die Funkzelle zurück, so erkennt die App auch dies und schaltet die WLAN Suche wieder ein. Praktisch… Zusätzlich bietet WiFi Jumper noch ein paar andere sinnvolle Energiesparfunktionen, bspw. kann die App nachts das Mobiltelefon automatisch in den Offlinemodus schalten und damit eine Menge Energie sparen. Die App ist kostenpflichtig und kostet 0,79 EUR. Die längere Akkulaufzeit wiegt diesen Preis ziemlich schnell auf!

10. Barcoo:

Barcoo ist mittlerweile unterwegs zu einem guten Begleiter geworden. Man sieht in einem Geschäft ein vermeintliches Schnäppchen und möchte mal eben wissen, ob es das nicht im Internet doch günstiger gibt. Kein Problem! Barcode des Produktes scannen und die App suchen lassen und schon bekommt man eine Auflistung der günstigsten Preise und dazu meist auch gleich Produktbewertungen. Ein weiterer Bonus ist, dass man beim Scannen von Lebensmitteln auch automatisch die Lebensmittelampel angezeigt bekommt. barcoo

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