DES / 3DES Verschlüsselungsbibliothek für Arduino

Für ein kleines Projekt auf dem Arduino Leonardo habe ich vor kurzem eine Crypto-Bibliothek gesucht, mit der ich DES und 3DES Nachrichten verschlüsseln und entschlüsseln kann. Leider bin ich nicht fündig geworden, bzw. zumindest nicht als Bibliothek für die Entwicklungsumgebung des Arduinos. Bei “Das Labor” gibt es aber eine hervorragende Crypto-Bibliothek für Atmel AVR Mikrocontroller – nichts anderes ist ja auch ein Arduino – also habe ich mir den DES / 3DES Teil geschnappt und ihn auf den Arduino portiert. Das Ergebnis habe ich, ganz der GPL folgend, auf GitHub verfügbar gemacht. Solltet ihr also in einem Sketch bei euch auch DES / 3DES Verschlüsselung benötigen, dann könnt ihr die Bibliothek verwenden. Wenn ihr Änderungen habt, dann nichts wie her damit (entweder als Patch oder als Pull-Request per GitHub).

Tschüss treues Arbeitstier!

Nachdem unser DSL Router nach einem Gewitter den Geist aufgegeben hat und der neue DSL Router da war, wurde ein altes Arbeitstier überflüssig, das jahrelang brav seinen Dienst verrichtet hat. Grund genug, dem alten Router einen kleinen Blogeintrag zu widmen.

Am Anfang von DSL hatte man die Wahl, ein externes DSL Modem direkt an den PC anzuschließen oder einen Router davor zu schalten, um das Internet gleich im Netzwerk zu verteilen. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich mir aufgrund mehrerer vorhandener Computer dann auch einen DSL Router besorgt (müsste um 2002-2003 gewesen sein), den SMC Barricade 7004ABR, und mein Netzwerk ab sofort darüber laufen lassen. Nachdem anfangs noch das alte Telekom Modem an der Leitung dran hing, das nach ein paar Jahren den Geist aufgegeben hat. Anschließend gab es noch mal ein neues externes DSL Modem und danach dann meinen ersten Telekom Speedport Router (der übrigens auch noch brav seinen Dienst als WLAN Repeater verrichtet). Der Barricade wurde dadurch zwar überflüssig, von mir aber immer noch als Netzwerkswitch weiterverwendet und zwischenzeitlich hing auch mal ein Server von unserem damals kleinen StartUp dran. Irgendwann gab es dann aber eine größere FritzBox und die hatte dann auch die entsprechende Anzahl der Ports, die ich für das Netzwerk brauchte. Der Barricade wurde so in meinem Netzwerk überflüssig.

Allerdings haben dann meine Eltern mittlerweile ihren DSL Anschluss bekommen und es gab das Problem, einen Drucker in das Netzwerk einzubinden. Tja, und schon war der alte Router wieder zur Stelle, denn der hatte ja zusätzlich noch einen Druckerserver integriert – also ab an den Drucker, entsprechend auf den Systemen (Linux / Windows) installiert und schon lief alles. Und so hat er bis heute durchgehalten – bis zu dem im ersten Satz erwähnten Gewitter. Danach gab es einen neuen DSL Router mit Druckerserver und jetzt fehlt mir leider die Verwendung.

War ein prima Gerät, hat lange durchgehalten, würde ich wieder kaufen Smiley. Man darf sich ja auch mal über einen Hersteller freuen. Hier noch ein Foto von der alten Kiste (sorry für die schlechte Qualität):

SMC-Barricade

Logitech Trackball M570

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie mag ich Trackballs. Vor ein paar Jahren wurde ich mal dazu überredet mir so ein Ding zu holen und mich innerhalb von ein bis zwei Wochen an die Bedienung zu gewöhnen und seitdem ist der Trackball an meinem PC nicht mehr wegzudenken – kein Geschiebe mehr, der Arm liegt ruhig auf dem Tisch und man braucht quasi keinen Platz. Dennoch habe ich mir jetzt einen neuen Trackball bestellt und dabei feststellen müssen, dass die Auswahl mittlerweile leider nicht mehr besonders üppig ist. Die Dinger sind wohl aus der Mode gekommen (aber in Zukunft schmieren wir ja wahrscheinlich sowieso nur noch auf den Bildschirmen herum Zwinkerndes Smiley). Die Wahl fiel letztendlich wieder auf einen Logitech Trackball und zwar einen M570, was hauptsächlich daran liegt, dass mein voriger Trackball ein Logitech Trackball ist, er gut in der Hand liegt und nach wie vor einwandfrei funktioniert.

LogitechM570

Im Gegensatz zu meinem letzten Trackball ist der neue kabellos und verfügt über einen von Logitech bekannten Nano-Empfänger. Fand ich zuerst ziemlich sinnlos, bis ich das jetzt zusammen mit meinem Netbook einsetze. Einfach mitnehmen und kein Kabelwirrwarr mehr. Die Batterie hält, wie bei meinen anderen kabellosen Logitech Mäusen, wieder sehr lange, d.h. laut momentaner Anzeige ungefähr 1 Jahr. Auch der neue liegt wieder genauso gut in der Hand wie der Alte, ich bin also rundum zufrieden und werde mir den Logitech M570 wohl nochmal für meinen Desktop Rechner kaufen.

Commodore C64 mit 1541Ultimate

Irgendwie gehörte der Commodore C64 auch immer zum Beginn meiner Computerzeit mit dazu. Er war zwar nicht mein eigener erster Computer, aber die meisten Freunde und Bekannte hatten so ein Ding und dementsprechend viel kannte man dann auch. Da ich mit dem Ding auch gut umgehen konnte, habe ich mich vor ein paar Jahren entschieden mir ein Commodore C64 und ein 1541 Diskettenlaufwerk auf der bekannten Auktionsplattform zu ersteigern. An einem weiteren konnte ich auch einem Flohmarkt nicht vorbeigehen – der hat dann auch nur 5 EUR gekostet :-). Genutzt wurden beide aber relativ selten, da 5 1/4 Zoll Disketten bei mir kaum vorhanden sind.

Commodore 64

Disketten sind ja mittlerweile auch ein Auslaufmodell und auch, wenn ich noch jede Menge 3.5″ DD Disketten für meinen Schneider CPC habe, wird es immer schwieriger, diese auch mit Daten zu befüllen. Zwar gibt es noch so Lösungen wie die Arkos Tools für den CPC Booster oder Nurgles dsktools, aber die Rechner von heute haben meist keinen Diskettencontroller mehr und USB Laufwerke kommen mit den Formaten nicht klar.
Lösungen gibt es dafür schon: Für den Schneider CPC kann man zum Beispiel den HxC Floppy Emulator verwenden. Der Floppy Emulator arbeitet mir einer SD-Karte, auf der man Diskettenimages ablegt. Der Emulator leitet dann die Anfragen des Diskettencontrollers des Schneider CPCs an das Diskettenimage weiter und so kann man direkt mit den Disketten auf der SD-Karte arbeiten. Eine tolle Sache…

1541Ultimate-II Cartridge

Um aber wieder auf den Commodore C64 zurück zu kommen… Für den Commodore C64 gibt es so eine Lösung auch: die 1541Ultimate. Hier wird gleich das gesamte C64 Diskettenlaufwerk, das im Gegensatz zu einfachen Diskettenlaufwerken eines PCs oder eines Schneider CPCs quasi schon ein eigener kleiner Computer ist, emuliert. Zusätzlich werden noch ROMs mitgeliefert, über die man ganz einfach ein Diskettenimage von SD-Karte oder USB Stick auswählen kann.

Commodore 64 mit 1541Ultimate-II Cartridge

Am Wochenende hatte ich dann genug Zeit, um das Ding mal ausführlich mit ein paar Spielen und C64 Demos zu testen und ich muss sagen: es funktioniert super! Jeder, der ab und an mal ein paar alte Spiele auf dem Commodore C64 spielen möchte, sollte sich so ein Teil holen. Die 129 EUR sind jedenfalls für mich gut angelegt und so kann man jetzt den C64 mal schnell rausholen, um ein paar Spieleklassiker oder die neuste Demo zu spielen. Man braucht ja schließlich nicht mehr als den Brotkasten selbst und die Cartridge und schon ist mal komplett :-).

Cartridge Sammlung erweitert

Es geschehen noch Zeichen und Wunder… Durch Zufall konnte ich jetzt meine Sammlung von Amstrad Plus bzw. GX4000 Spiele erweitern. Die Spiele habe ich bei einer Auktion auf Ebay gewonnen und sie sind diese Woche aus England angekommen. Das Schöne dabei: Ausser dem Spiel “Burnin’ Rubber” haben mir alle anderen Spiele noch gefehlt :). Meine Sammlung umfasst also jetzt folgende Spiele:

Ist zwar nicht die Masse, aber so viele Spiele gab es für den Amstrad Plus bzw. die GX4000 auch gar nicht. Wenn die Spiele seltener sind, dann wird es ausserdem schnell teuer. Die Burnin’ Rubber Cartridge habe ich mittlerweile schon 4x. Einmal eine Version für den französischen Plus und drei GX4000 Versionen. Von den GX4000 Versionen habe ich eine Version aufgebohrt und zu einer Flash-Cartridge umgebaut (im Bild rechts). Das ist eine Cartridge, an der ich ein Flash-EEPROM angeschlossen habe, sodass ich beliebige ROMs und Programme auf meinem CPC Plus verwenden kann. Im Moment habe ich in diesem Adapter das Arnold Diagnostics ROM installiert. Funktioniert prima :). Leider ist das ROM-Format der Cartridges für die Emulatoren etwas… naja… gewöhnungsbedürftig. Aber mit einem kleinen Konverter kann man die ROMs auch umwandeln.

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