TTN Gateway – RasPi 3 + IMST iC880A + CH2i + GPS

Hier war es ja mal wieder lange Zeit etwas zu still – wie immer versuche ich das zu verändern, aber im Moment dreht sich bei mir einiges im „Real Life“. Egal… zurück ur Technik :-).

Ich habe in den letzten Wochen einige Zeit mit LoRaWAN und dem The Things Network zugebracht und unsere Community in Paderborn wächst und gedeiht und wie ihr lesen konntet, durfte ich auf der MakerCon in Heidelberg auch das TTN vorstellen.
Beim Bau meiner zwei Gateways kam dann irgendwann die Frage auf, ob es nicht sinnvoll sein könnte, den Concentrator von IMST auch gleich mit dem PPS Signal eines GPS Moduls zu versorgen. Einige Forenbeiträge im TTN Forum haben das verneint, da es wohl ein altes Referenz Design verwendet und das TTN keine Class B Devices (Beacons) unterstützt. Letzteres wird sich aber mit dem Stack v3 ändern, sodass eine genaue Zeitsynchronisation notwendig sein wird und mit einer genaueren Zeitbasis kann man auch die Triangulation erhöhen. Ich habe mich also dazu entschlossen mein Outdoor Gateway mit GPS zu erweitern. Dabei habe ich mich zum größten Teil an die Anleitung auf Björns Techblog gehalten.Einziger Unterschied: ich verwende ein UBlox Neo-M8N GPS Modul und verbinde es – ohne zu löten – mit der CH2i Backplane und dem Concentrator von IMST.
Im folgenden Bild kann man sehen, wo ich die Kabel des GPS Empfängers angeschlossen habe (die Farben der Kabel sind von mir gewählt und entsprechen nicht unbedingt dem mitgelieferten Anschlusskabel).

Man sieht im Bild, dass ich das PPS Signal an den Concentrator mit einem SMA Verbinder angeschlossen habe. Alternativ kann man das PPS Signal des GPS Empfängers auch direkt an Pin 19 des Concentrators anschliessen, da ich aber keine Lötverbindungen wollte, war das für mich der bessere Weg. Strom und Masse kommen von einem I²C Connector der CH2i Backplane und RxD sowie TxD werden mit dem FTDI Anschluss verbunden (die beiden Pfeile auf der CH2i Backplane). Das war es dann auch schon.
Im Packet Forwarder muss man nur noch FakeGPS abschalten und schon wird der GPS Empfänger erkannt. In meiner Resin.io Konfiguration habe ich dazu in den „Device Service Variables“ „GW_GPS“ auf „true“ gesetzt.
Momentan statten wir einige unserer Gateways mit GPS aus und sind sehr gespannt, wie sich das auf unser Netz und die Geolocation sowie den kommenden Stack v3 auswirken wird.

Solltet ihr weitere Fragen zu dem Umbau haben, dann immer her damit (Kommetare) :-)!

Umstellung auf SSL

Anfang diesen Monats hat mein Webhoster angekündigt, dass ab sofort SSL Zertifikate kostenlos für die Webseiten zur Verfügung stehen werden. Logischerweise habe ich diese Möglichkeit gleich in Anspruch genommen und mir für meine Webseiten erst einmal Zertifikate generiert, was auch ziemlich einfach möglich war. Als erstes war mein Development Blog dran, denn da sind bisher noch nicht so viele Inhalte zusammen gekommen, sodass keine größere Schwierigkeiten zu erwarten waren. Die Umstellung verlief schnell und reibungslos, wobei ich bei der Umstellung nach einer Anleitung von Webongo vorgegangen bin.

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich mein Weblog mittlerweile auch komplett auf HTTPS umgestellt, wobei die Umstellung hier dann schon etwas aufwendiger war. Gerade wenn man Inhalte von anderen Seiten in seinem Weblog verlinkt, bspw. die Einbindung eines Videos von Youtube oder Bilder von anderen Webseiten, muss man daran denken, dass man auch hier auf HTTPS umstellen muss, denn sonst meckert der Browser. D.h. also, dass man wohl oder übel einmal über alle Seiten drüberschauen muss und alle externen Inhalte noch mal überprüfen muss. Einfache Links auf andere Seiten sind aber kein Problem.

Gerade hier in meinem Weblog ist da doch einiges zusammengekommen, was ich erst mal nacharbeiten musste. Neben Links zu Youtube Videos, die es einfach gar nicht mehr gibt oder deren Link sich geändert hat, waren aber auch eingebettete Elemente von anderen Dienstleistern dabei, die auch bereits schon in die Insolvenz gegangen sind oder Bilder aus Foren, die auch schon gar nicht mehr existieren. Ich habe mir deshalb die Arbeit gemacht und alles, so gut es ging, nachgearbeitet und habe, nach der Prüfung hoffentlich alles Seiten, keine weiteren Probleme mehr gefunden.

Und so freue ich mich mittlerweile über ein „A“ bei der Sicherheitsprüfung mit dem SSL Tool von SSLlabs.

SSLlabs

Aber warum macht man sich eigentlich die Arbeit? Naja, hauptsächlich, damit meine Passwörter erst mal bei der Anmeldung zur Webseite nicht ungesichert über das Internet laufen. Als nächstes natürlich noch, weil es einen besseren Google PageRank gibt und zum Schluss natürlich auch wegen der Sicherheit für euch, denn nicht jeder muss unbedingt wissen, was ihr euch gerade anschaut, oder :-)?

Zwei Wochen Samsung Galaxy S2

Mittlerweile habe ich zwei Wochen mein Galaxy S2 und konnte das Ding eingehend begutachten, also wird’s Zeit auch mal etwas darüber zu schreiben. Zuerst mal generell etwas zum Galaxy S2. Das Galaxy S2 kommt in einem schlichten Karton und der beinhaltet logischerweise alles, was man von einem Telefon erwartet. Ein Ladegerät (übrigens schon das standardisierte USB Netzteil), ein USB Datenkabel, ein Kopfhörer samt Mikrofon (Freisprecheinrichtung) inkl. Silikonstopfen für unterschiedliche Ohrgrößen, die Bedienungsanleitung, den Akku und natürlich das Galaxy S2.

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Schon beim Auspacken fällt auf, dass das Galaxy S2 sehr handlich ist und unglaublich wenig wiegt – klar ohne Akku, also erstmal die SIM-Karte einlegen. An diesem Punkt kommen wir zu einem Kritikpunkt, den Viele am S2 haben, den Akkudeckel. Man muss zuerst den Deckel des Batteriefachs entfernen. Der Deckel fällt scheinbar etwas klapprig aus, was aber ziemlich täuscht, also einfach herunterreißen – der geht schon nicht kaputt und wenn doch, die 4 EUR, die ein Ersatzdeckel kostet, fallen bei diesem Gerät dann auch nicht mehr ins Gewicht ;-).

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Android Google+ App und standortbezogene Daten

Nachdem ich eine Einladung zu Google+ bekommen habe und mit dem Dienst ein wenig herumgespielt habe, um mir mal anzuschauen, was man damit so anstellen kann, wollte ich auf meinem Telefon auch die entsprechende Anwendung anschauen. Leider kam es nicht so weit, da mir direkt beim Start das folgende Fenster präsentiert wurde:

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D.h. also, wenn ich den Dienst auf meinem Mobiltelefon verwenden möchte, muss ich zustimmen, dass meine Positionsdaten von Google verwendet werden. Eine Möglichkeit, die Anwendung ohne diese Daten zu verwenden, gibt es – zumindest derzeitig – nicht. Die Anwendung ist dann dementsprechend wieder von meinem Telefon heruntergeflogen.

QR Codes im Blog und in freier Wildbahn

Schon seit langem kenne ich die QR Codes (Artikel beim ORF), die einen einfachen 2D Barcode darstellen und z.B. Links, Visitenkarten und Texte beinhalten können. In den asiatischen Ländern werden sie immer mehr verwendet, um z.B. über Werbeplakate, auf denen solche QR Codes aufgedruckt werden, direkt auf die passende Seite im Internet zu gelangen. Dazu hat man auf seinem Mobiltelefon eine kleine Applikation laufen (bei neueren Mobiltelefonen wird sie manchmal schon mitgeliefert), die über die über die Kamera einen solchen Code lesen und interpretieren kann. In Japan werden diese Barcodes oftmals sogar auf Visitenkarten aufgedruckt, sodass derjenige, der die Visitenkarte bekommt gleich die Visitenkartendaten in seinem Mobiltelefon speichern kann (eigentlich ganz sinnvoll, oder?). Leider gibt es das hierzulande bisher fast gar nicht, was wohl immernoch an den hohen Kosten von Onlineverbindungen mit dem Mobiltelefon liegt.

In letzter Zeit ist mir dabei aber auch aufgefallen, dass in vielen Blogs ein QR Code angezeigt wird. Diese QR Codes beinhalten dann meistens den Link zur Homepage des Blogs, bzw. direkt zu dem Beitrag den man gerade liest. Mir stellt sich dabei dann allerdings die Frage: Warum soll man das eigentlich in seinem Blog einfügen? Schliesslich ist man doch gerade auf der Seite auf der man den QR Code sieht oder ist das wieder nur für die ganzen „Internetausdrucker“, die einen Beitrag ausdrucken und nachher dann doch wieder darauf zugreifen wollen? Ich verstehe es jedenfalls nicht und wäre sehr froh, wenn mir mal jemand erklären würde, was das bei einem Blog bringt.

Hier übrigens der QR Code für mein Blog (erzeugt über den QR Code Generator von Nokia) – wer es mit seinem Mobiltelefon aufruft wird feststellen, dass ich auch eine mobile Ansicht zur Verfügung stelle.

qrcode-weblog.octoate.der