Altes Zeug programmiert

Da hab ich doch die Tage mal meine alten Z80 Assemblerkenntnisse wieder ausgegraben und mal wieder was für den Amstrad CPC programmiert. In Z88dk, einem C Compiler für Z80 Computer, gibts eine standardisiertes Interface, um RS232 Schnittstellen anzusprechen. Bisher gab es da für den CPC nur eine nicht getestete Version für das Amstrad STI RS232 Interface, da ich aber einen CPC Booster+ von Antitec mein Eigen nenne, sollte dafür auch eine Implementierung her. Gesagt, getan. Mit ein wenig Hilfe beim Setup durch einen der Hauptentwickler von Z88dk konnte ich beginnen und habe heute die Implementierung fertiggestellt. Das Interface unterstüzt jetzt alle Bitraten von 4800bps bis 115200bps, Datenbits von 5-8 Bit, Paritätsbits keine / ungerade / gerade und Stopbits 1 bzw. 2.
Getestet habe ich die Kommunikation, indem ich ein kleines Echoprogramm für den CPC geschrieben habe und über den PC Zufallszahlen an den CPC übertrage. Das Echoprogramm sendet dann die Zufallszahl direkt wieder zurück und man kann am PC dann den Vergleich mit der gesendeten Zahl durchführen und daran feststellen, ob es Fehler in der Übertragung gab. Das Programm habe ich dann auch gleich mal mehrere Stunden laufen gelassen und es gab auf beiden Seiten keinerlei Probleme. Ich hoffe, deshalb, dass die CPC Booster+ Implementierung es dann in die nächste Z88dk Version schafft.

Ich „P2P fileshare“!

Hiermit möchte ich mich outen, ich verwende Bittorrent – ihr könnt mich jetzt steinigen ;-). Ok, ernsthaft: Ich verwende den Bittorrent-Client Azureus, der bei mir 24h am Tag und 7 Tage in der Woche läuft. In ihm stecken aber nur legale Inhalte und wer das nicht glaubt, dem hab ich hier mal eine Liste mit von mir freigegebenen Dateien:

Das sind schon ein paar Gigabyte Daten, die ich damit zur Verfügung stelle, aber da mein Rechner sowieso immer läuft (Mailserver, Webserver, verteilte Projekte, Backupsystem) und ich auch meinen DSL Zugang sowieso nicht richtig ausnutzen kann, kann ich ruhig ein wenig meiner freien Bandbreite für OpenSource bzw. freie Projekte zur Verfügung stellen.
Ihr seht also, es geht auch legal – ihr müsst euch dafür nur ein wenig im Netz umschauen :-).

Femtozellen für zu Hause

Heute habe ich die Folge 90 des Computerclub 2 mit Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph angehört. In dieser Folge hat Manfred Kloiber von der Mobile World Conference, bei der die Firma, bei der ich arbeite auch vertreten war, berichtet und dabei auch die Femtozellen erwähnt. Femtozellen sind Funkzellen, die für zu Hause gedacht sind. Sie werden per DSL Leitung an das Internet angebunden und stellen dann einen Einwahlknoten für das eigene Handy zur Verfügung. Mit dieser Lösung ist es dann möglich das Mobiltelefon zu Hause per VoIP zu benutzen oder auch per UMTS über den eigenen Internetanschluss zu browsen. Das alles natürlich zu Preisen, die die Mobilfunkanbieter dann noch festlegen werden.
Hört sich gar nicht so schlecht an… Eine eigene Funkzelle für zu Hause. Ich habe mich an dieser Stelle aber gefragt, was man damit eigentlich machen kann und wofür man das wohl brauchen könnte. Irgendwie ist mir dafür aber nichts gescheites eingefallen, höchstens, dass sich Menschen mit schlechter Netzabdeckung wohl darüber freuen werden. Warum sollte ich denn dieses Gerät zu Hause installieren, wenn ich da sowieso schon meinen Internet- und Telefonanschluss mit WLAN habe?
Wenn jemand von euch noch eine Idee hat, kann er ja gerne einen Kommentar hinterlassen, falls mir noch was einfallen sollte, werde ich das als Update hier reinschreiben :D.