Tschüss treues Arbeitstier!

Nachdem unser DSL Router nach einem Gewitter den Geist aufgegeben hat und der neue DSL Router da war, wurde ein altes Arbeitstier überflüssig, das jahrelang brav seinen Dienst verrichtet hat. Grund genug, dem alten Router einen kleinen Blogeintrag zu widmen.

Am Anfang von DSL hatte man die Wahl, ein externes DSL Modem direkt an den PC anzuschließen oder einen Router davor zu schalten, um das Internet gleich im Netzwerk zu verteilen. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich mir aufgrund mehrerer vorhandener Computer dann auch einen DSL Router besorgt (müsste um 2002-2003 gewesen sein), den SMC Barricade 7004ABR, und mein Netzwerk ab sofort darüber laufen lassen. Nachdem anfangs noch das alte Telekom Modem an der Leitung dran hing, das nach ein paar Jahren den Geist aufgegeben hat. Anschließend gab es noch mal ein neues externes DSL Modem und danach dann meinen ersten Telekom Speedport Router (der übrigens auch noch brav seinen Dienst als WLAN Repeater verrichtet). Der Barricade wurde dadurch zwar überflüssig, von mir aber immer noch als Netzwerkswitch weiterverwendet und zwischenzeitlich hing auch mal ein Server von unserem damals kleinen StartUp dran. Irgendwann gab es dann aber eine größere FritzBox und die hatte dann auch die entsprechende Anzahl der Ports, die ich für das Netzwerk brauchte. Der Barricade wurde so in meinem Netzwerk überflüssig.

Allerdings haben dann meine Eltern mittlerweile ihren DSL Anschluss bekommen und es gab das Problem, einen Drucker in das Netzwerk einzubinden. Tja, und schon war der alte Router wieder zur Stelle, denn der hatte ja zusätzlich noch einen Druckerserver integriert – also ab an den Drucker, entsprechend auf den Systemen (Linux / Windows) installiert und schon lief alles. Und so hat er bis heute durchgehalten – bis zu dem im ersten Satz erwähnten Gewitter. Danach gab es einen neuen DSL Router mit Druckerserver und jetzt fehlt mir leider die Verwendung.

War ein prima Gerät, hat lange durchgehalten, würde ich wieder kaufen Smiley. Man darf sich ja auch mal über einen Hersteller freuen. Hier noch ein Foto von der alten Kiste (sorry für die schlechte Qualität):

SMC-Barricade

Embedded Projects Journal Ausgabe 14

Eine neue Ausgabe des kostenlosen Embedded Projects Journal Magazin ist erschienen. Das Magazin ist eine Open-Source Zeitschrift rund um das Thema Mikrocontroller und eingebetteten Systemen. Pro Jahr erscheinen 4 Ausgaben, die entweder kostenlos als PDF, kostenlos auf Papier oder als Abo für 12,99 EUR auf Papier bezogen werden. Mehr dazu könnt ihr auf der Seite vom Embedded Projects Journal erfahren. Den Download der PDF Version findet ihr unten rechts unter “Aktuelle Ausgabe”.

Inhalt:

  • DidCAM – Wärmebildkamera
  • LED-Cube
  • Erstellung eines Nutzen in EAGLE
  • Ein 8-Bit Rechner mit Spartan
  • Funkübertragung mit IEEE802.15.4
  • Beschleunigungssensor an Gnublin

 

embeddedjournals

Retro Games – neue Spiele für alte Rechner in detailreicher Verpackung

Ich bin Retrogamer, d.h. ich spiele gerne Spiele auf alten Plattformen und habe davon auch noch einige zu Hause stehen. Z.B. einen Commodore C64, diverse Amstrad CPCs, ein Super Nintendo, eine GX4000, ein Atari VCS, eine Sega Dreamcast, etc.. Es macht oft einfach Spaß, die alten Klassiker auf einer Originalkonsole wieder zu spielen und man stellt oft erstaunt fest, dass z.B. ein Super Mario World auf dem SNES grafisch recht gut gealtert ist und man immer noch viel Spaß damit haben kann.
Ab und an kommen dann auch wieder neue Spiele für die alten Plattformen heraus, die teilweise sogar verkauft werden und in letzter Zeit sogar vermehrt in richtigen Verpackungen verschickt werden. So habe ich mich über zwei Spiele in letzter Zeit wirklich gefreut, bei denen die Entwickler selbst bei der Verpackung eine Detailverliebtheit an den Tag gelegt haben, dass ich sogar ein Blogeintrag dazu schreibe. Gemeint sind die Spiele Orion Prime von Cargosoft und R-Type 128k von Easter Egg – beide für den Amstrad CPC und gerade das macht es so außergewöhnlich, denn so viele Benutzer hat dieser Homecomputer eben nicht mehr.

Von beiden Spielen habe ich eine Spielepackung bekommen, die nur so von Bonusmaterialien strotzt. Aber fangen wir doch mit Orion Prime an… Orion Prime ist ein Horror Adventure für den Amstrad CPC. Die Spielpackung kommt in einer DVD Hülle mit einem gut gemachten Cover daher, das das Spiel kurz beschreibt. In der DVD Hülle findet sich dann auch das Spiel auf einer 3.5” Diskette – hier gab es mehrere Versionen, ich habe mich für die 1 Diskettenversion entschieden. Zusätzliche wurde als Bonus noch eine Audio-CD, ein Zeitungsausschnitt und ein Negativfilm mit ein paar Bildern beigelegt. Hier mal ein paar Bilder:

OrionPrime-Cargosoft-vorne

OrionPrime-Cargosoft-rueck

OrionPrime-Cargosoft-komplett

Als nächstes kam dann vor kurzem R-Type 128k bei mir an, das in Sachen Verpackung sogar noch einen drauf setzte und wahrscheinlich habe ich mich umso mehr gefreut, da ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Diese Verpackung ist nämlich perfekt an das Spiel angepasst worden. Sie ist kleiner als die von Orion Prime und beinhaltet neben einem Handbuch, die Spieldiskette, ein Poster, einen R-Type Button und eine 32MB SD-Karte mit dem Soundtrack, einigen Previews, den Diskettenimages für die Emulatoren und den HxC Floppyemulator. Auch hiervon ein paar Bilder:

RType128k-EasterEgg-vorne

RType128k-EasterEgg-rueck

RType128k-EasterEgg-komplett

Es ist irgendwie toll, dass man sich in letzter Zeit die Mühe macht, neben den Spielen selbst jetzt auch noch eine Verpackung zu produzieren und diese meist zum Selbstkostenpreis an die wenigen verbliebenen Spieler abzugeben. Ich kann deshalb nur jedem raten, die Entwickler, die sich so viele Mühe machen, auf jeden Fall zu unterstützen und sich die entsprechende Software zu kaufen.

Das Load-Magazin ist da

Hurra, das Load-Magazin Ausgabe 1 ist bei mir angekommen. Nach der Return Ausgabe 11, die ich hier im Blog ja schon erwähnt habe, ist damit ein zweites Retro-Magazin bei mir eingetrudelt, nur, dass dieses Magazin vom Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.entstanden ist. Um die Finanzierung sicher zu stellen, wurde eine Spendenaktion, die natürlich erfolgreich war, sonst hätte ich das Heft nicht im Briefkasten. Jeder Spender hat dabei ein Heft, einen Platz auf der Online-Seite oder halt entsprechend Platz im Heft bekommen – abhängig von der Spendenhöhe.

Zum Inhalt: Hier wird nicht ein klassisches System behandelt, sondern, genau wie bei der Return, alle klassischen Systeme abgedeckt. Das merkt man schon am Namen, denn den „LOAD“ Befehl gab es so ziemlich auf jedem der klassischen Computern. Also egal ob Commodore C64, Amstrad CPC, Atari ST, Commodore Amiga, etc. hier findet sich alles worüber sich ein Retrogamer freut. Aufmacher ist in dieser Ausgabe „Das Jubeljahr 2012 – 30 Jahre C64, 40 Jahre Atari, 30 Jahre ZX Spectrum“. Das Inhaltsverzeichnis habe ich am Ende des Blogartikels angehängt.

Beziehen könnt ihr das Magazin entweder, indem ihr euch an einigen Auslagestellen es euch direkt abholt, indem ihr einfach eine Retro-Party besucht, auf der das Load-Magazin ausliegt oder natürlich auf klassische Weise: indem ihr es bestellt. Ich mache es mir mal einfach und verweise da mal ganz einfach auf die „Wo bekomme ich das Load-Magazin?“ Seite :-).

In Zukunft soll das Load-Magazin jährlich erscheinen und ich freue mich natürlich darauf. So, jetzt muss ich aber dringend weiterlesen…

Inhalt:

  • Aller Anfang ist schwer.
  • Retro-Termine
  • Geklonter ZX81
  • Neues 8-Bit Futter
  • Magazine für zum Lesen
  • Interessantes
  • Ohne Euch wäre nichts so, wie es eben ist!
  • Happy Commodore 30 Jahre C64
  • Der C64 im Wandel der Zeit
  • Atari: Wie alles begann
  • Ataris vergrabener Scherbenhaufen
  • 30 Jahre ZX Spectrum
  • B0RizZ
  • Das SEGA Master System
  • Die Telespiel-Late-Night
  • Donkey Kong
  • Die Ocean History
  • Die „Turrican Soundtrack Anthology“
  • Auf die Ohren, Genossen!
  • 70 Jahre HJT!
  • Joy Stick Heroes
  • Mit Apple IIc und CPC 6128 zurück ins Jahr 1985
  • Der Computer des Jahres
  • Der Apple IIGS
  • Totgeglaubte leben länger
  • Der Z80-Traum von  Fenstern und Multitasking
  • RST 012
  • Jef Raskin
  • Die Canon Cat
  • Andreas Paul im Gespräch
  • Stefan Both im TV-Talk
  • Hexagon bei maintower
  • Das 4. Videospieltreffen Süd-West
  • 8. Waiblinger Usertreffen
  • Die BCC#6 in Berlin
  • Die Classic-Computing 2011 in Holzminden
  • Hobby & Elektronik 2011
  • Die HomeCon in Hanau
  • Der Fietsenfrühling in Nordhorn
  • Münchner Chic: VCFl Europe
  • Werde jetzt Mitglied!
  • Mitgliedsantrag
  • Werbung im Magazin
  • Impressum
  • Aus dem Vereinsvorstand
  • Und was kommt jetzt?

 

Logitech Trackball M570

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie mag ich Trackballs. Vor ein paar Jahren wurde ich mal dazu überredet mir so ein Ding zu holen und mich innerhalb von ein bis zwei Wochen an die Bedienung zu gewöhnen und seitdem ist der Trackball an meinem PC nicht mehr wegzudenken – kein Geschiebe mehr, der Arm liegt ruhig auf dem Tisch und man braucht quasi keinen Platz. Dennoch habe ich mir jetzt einen neuen Trackball bestellt und dabei feststellen müssen, dass die Auswahl mittlerweile leider nicht mehr besonders üppig ist. Die Dinger sind wohl aus der Mode gekommen (aber in Zukunft schmieren wir ja wahrscheinlich sowieso nur noch auf den Bildschirmen herum Zwinkerndes Smiley). Die Wahl fiel letztendlich wieder auf einen Logitech Trackball und zwar einen M570, was hauptsächlich daran liegt, dass mein voriger Trackball ein Logitech Trackball ist, er gut in der Hand liegt und nach wie vor einwandfrei funktioniert.

LogitechM570

Im Gegensatz zu meinem letzten Trackball ist der neue kabellos und verfügt über einen von Logitech bekannten Nano-Empfänger. Fand ich zuerst ziemlich sinnlos, bis ich das jetzt zusammen mit meinem Netbook einsetze. Einfach mitnehmen und kein Kabelwirrwarr mehr. Die Batterie hält, wie bei meinen anderen kabellosen Logitech Mäusen, wieder sehr lange, d.h. laut momentaner Anzeige ungefähr 1 Jahr. Auch der neue liegt wieder genauso gut in der Hand wie der Alte, ich bin also rundum zufrieden und werde mir den Logitech M570 wohl nochmal für meinen Desktop Rechner kaufen.