Return Magazin–Ausgabe 11

Es gibt mal wieder eine neue Ausgabe des Return Magazins und nachdem ich bei Ausgabe 3 hier irgendwie aufgehört habe, jetzt mal wieder ein Update. Nach wie vor bin ich begeisterter Abonnent und freue mich jedes Mal, wenn eine neue Ausgabe bei mir im Briefkasten liegt. Die Mischung macht es halt – zwar kommt der Amstrad CPC / Schneider CPC etwas kurz, aber das ist man ja gewöhnt und ich selbst könnte das ja mal ändern – wenn ich nicht so schreibfaul wäre Smiley mit geöffnetem Mund. Auch diesmal gibt es wieder spannende Themen:

  • Titelbericht: 40 Jahre ATARI
  • Review: Adventures in Time(C16)
  • Digitale Schreib-Kultur: Notemaker auf dem C64
  • Die Geschichte von BASIC (Teil 1)
  • Dragons Lair Arcade Automat
  • Heftdisk Images ATARI & C64
  • Partybericht Revision 2012
  • The Art Of Video Games
  • Bericht: Atari 400/800
  • Interview: Simon Butler
  • Crossover: Star Wars
  • Think Analogue!
  • Buchvorstellung: Zap! The Rise and Fall of Atari
  • Durchgezappt: Die 8 schnellsten Racer in 8 Bit
  • Exclusiver Remix-Download: Log!cal – RETURN Remix (Dr. Future)

Während ich also mal loslese, könnt ihr ja schon mal das Abonnement abschließen Zwinkerndes Smiley.

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Neues Atmel AVR Programmiergerät

Vor ein paar Jahren habe ich mir den USBasp nachgebaut und er hat eigentlich immer ganz gut funktioniert – bis auf eine Ausnahme: das Programmieren der Fuses. Irgendwie habe ich das mit dem Programmiergerät nicht hinbekommen und dann doch immer wieder mein altes Programmiergerät für den Druckeranschluß rausgeholt nur um die Fuses zu setzen. Wenn ich eine Schaltung mit 3.3V zusammengebaut habe, ist das Programmiergerät auch nicht mehr zu verwenden gewesen und deshalb konnte das so nicht bleiben. Ein neues Programmiergerät musste her. Nur welches? Gerade im Hobbybereich gibt es sehr viele, die auch noch in unterschiedlichen Preisklassen liegen und evtl. sogar mehr als nur die Atmel Mikrocontroller unterstützen.

Nach langem Überlegen und vielen Preis- / Featurevergleichen ist meine Wahl dann doch auf ein original Atmel AVRISPmkII gefallen. Warum ist eigentlich einfach zu erklären: Die günstigeren Modelle aus China oder Hong Kong haben bspw. keinerlei Support und man kann froh sein, wenn alles funktioniert. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht. Dann gibt es die Varianten, die von unterschiedlichen Firmen angeboten werden und separate Programmiertools benötigen und z.B. nicht direkt aus dem AVR Studio heraus arbeiten. Auch nicht so das Wahre. Dann gibt es noch kompatible Programmiergeräte zum AVRISPmkII und zum Schluss sogar noch welche, bei denen man unterschiedliche Firmwares einspielen kann, um diverse Mikrocontroller zu unterstützen, bzw. serielle Schnittstellen oder einen kleinen Logic Analyzer, etc. Leider liegen die auch preislich mindestens gleich auf. Auch nicht das Richtige. Was man auch nicht vergessen darf: nicht alle Programmiergeräte unterstützen auch 5V und 3.3V. Das sollte heute aber üblich. Viele Programmiergeräte haben auch kein Gehäuse und fallen damit auch schon bei mir durch.

Den AVRISPmkII von Atmel habe ich jedenfalls bei Reichelt Elektronik für ~40 EUR bekommen und bin damit ganz zufrieden und wenn es Probleme gibt, kann man sich direkt mit dem Hersteller des Mikrocontrollers und des Programmiergerätes auseinandersetzen. Allerdings muss ich mir jetzt noch einen kleinen Adapter von 6pol. ISP beim AVRISPmkII auf 10pol. basteln, da meine bisherigen Projekte immer diesen Anschluss verwendeten, aber das ist ja das kleinste Problem Smiley.

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Top 10 Android Apps

Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr einen Artikel zum Thema Top Apps für Android schreiben, bisher kam aber immer etwas spannenderes dazwischen und so hat sich das etwas hingezogen. Das Gute ist aber, dass ich dadurch einige Apps, die ich damals mal schnell ausprobiert habe und heute nicht mehr nutze, hier nicht mehr aufführen brauche. Die Apps, die ich hier vorstellen werde, sind größtenteils kostenlos und werden von mir intensiv genutzt. Genug aber mit dem Geschwafel, hier sind meine 10 meist genutzten Apps (Reihenfolge ist wertungsfrei):

1. SwiftKey X:

SC20120307-180721 Ja, ich fange gleich mit einer kostenpflichtigen App an… SwiftKey X ist eine alternative Tastatur für Android, die extrem lernfähig ist. Sie durchstöbert (nach Rückfrage) eure Emails und auf Wunsch auch euren Facebook-, Twitter-, Weblog-Account und lernt dabei, wie ihr eure Texte aufbaut, um die Vorschläge beim Tippen zu verbessern. Dadurch verbessert sich die Geschwindigkeit der Texteingabe enorm und manchmal kann man nur durch Klicken auf die Vorschläge schon die Sätze bilden. Die 0,45 EUR sind dafür wirklich gut angelegt.

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Commodore C64 mit 1541Ultimate

Irgendwie gehörte der Commodore C64 auch immer zum Beginn meiner Computerzeit mit dazu. Er war zwar nicht mein eigener erster Computer, aber die meisten Freunde und Bekannte hatten so ein Ding und dementsprechend viel kannte man dann auch. Da ich mit dem Ding auch gut umgehen konnte, habe ich mich vor ein paar Jahren entschieden mir ein Commodore C64 und ein 1541 Diskettenlaufwerk auf der bekannten Auktionsplattform zu ersteigern. An einem weiteren konnte ich auch einem Flohmarkt nicht vorbeigehen – der hat dann auch nur 5 EUR gekostet :-). Genutzt wurden beide aber relativ selten, da 5 1/4 Zoll Disketten bei mir kaum vorhanden sind.

Commodore 64

Disketten sind ja mittlerweile auch ein Auslaufmodell und auch, wenn ich noch jede Menge 3.5″ DD Disketten für meinen Schneider CPC habe, wird es immer schwieriger, diese auch mit Daten zu befüllen. Zwar gibt es noch so Lösungen wie die Arkos Tools für den CPC Booster oder Nurgles dsktools, aber die Rechner von heute haben meist keinen Diskettencontroller mehr und USB Laufwerke kommen mit den Formaten nicht klar.
Lösungen gibt es dafür schon: Für den Schneider CPC kann man zum Beispiel den HxC Floppy Emulator verwenden. Der Floppy Emulator arbeitet mir einer SD-Karte, auf der man Diskettenimages ablegt. Der Emulator leitet dann die Anfragen des Diskettencontrollers des Schneider CPCs an das Diskettenimage weiter und so kann man direkt mit den Disketten auf der SD-Karte arbeiten. Eine tolle Sache…

1541Ultimate-II Cartridge

Um aber wieder auf den Commodore C64 zurück zu kommen… Für den Commodore C64 gibt es so eine Lösung auch: die 1541Ultimate. Hier wird gleich das gesamte C64 Diskettenlaufwerk, das im Gegensatz zu einfachen Diskettenlaufwerken eines PCs oder eines Schneider CPCs quasi schon ein eigener kleiner Computer ist, emuliert. Zusätzlich werden noch ROMs mitgeliefert, über die man ganz einfach ein Diskettenimage von SD-Karte oder USB Stick auswählen kann.

Commodore 64 mit 1541Ultimate-II Cartridge

Am Wochenende hatte ich dann genug Zeit, um das Ding mal ausführlich mit ein paar Spielen und C64 Demos zu testen und ich muss sagen: es funktioniert super! Jeder, der ab und an mal ein paar alte Spiele auf dem Commodore C64 spielen möchte, sollte sich so ein Teil holen. Die 129 EUR sind jedenfalls für mich gut angelegt und so kann man jetzt den C64 mal schnell rausholen, um ein paar Spieleklassiker oder die neuste Demo zu spielen. Man braucht ja schließlich nicht mehr als den Brotkasten selbst und die Cartridge und schon ist mal komplett :-).

Ab an die “Schnell”kasse!?

Schnellkasse… maximal 10 Artikel… Und? Habt ihr auch schon davorgestanden und überlegt, ob ihr euch da anstellt? Lohnt sich das oder nicht? Wenn ich nur ein paar Artikel habe, stelle ich mich mittlerweile lieber an eine Kasse, an der jemand einen vollgepackten Einkaufswagen hat als an die Schnellkasse. Warum ist eigentlich relativ einfach zu erklären. An der Schnellkasse ist es mir mittlerweile so oft passiert, dass verzweifelt nach jedem einzelnen Cent herumgesucht wird oder per EC-/Kreditkarte bezahlt wird, dass sich das immer so weit hinauszögert, dass es sich wirklich nicht lohnt, sich hier anzustellen. Gefühlt scheint tatsächlich der Bezahlvorgang am längsten zu dauern und gerade an der Schnellkasse hat man eher mehr Leute vor sich als weniger. Ein Blick nach links und rechts zeigt dann, dass man an den anderen Kassen schneller oder mindestens gleich schnell vorwärts kommt.

Ob vielleicht in Zukunft das Bezahlen per NFC da Abhilfe schaffen wird? Die Sparkassen und die Postbank arbeiten ja bereits daran, das Bezahlen per “Near Field Communication” zu ermöglichen. Damit ließe sich dann ein Betrag von bis zu 20 EUR nur durch das einfache Halten der Karte vor das Kartenlesegerät bezahlen – ohne PIN-Eingabe… Ob das aber dann wirklich so sicher ist?

Eine ähnliche Idee wie NFC hatte man ja bereits: Die Geldkarte. Ich habe die Karte teilweise zum Parken verwendet, Probleme gab es nur dann, wenn man die Karte austauschen musste, weil sie z.B. abgelaufen ist. Da waren dann die Bankmitarbeiter ziemlich überfordert – man hat wohl nicht damit gerechnet, dass tatsächlich jemand die Geldkarte benutzen könnte. Auch erinnere ich mich daran, dass die Geldkarte mal in den McDonalds Filialen angenommen wurden.
Nur wenige werden die Geldkarte auch zum Bezahlen im Internet verwendet haben. Auch das war (ist?) möglich, wurde aber nur von wenigen Händlern unterstützt, bzw. wussten sicherlich viele Kunden nicht, dass das überhaupt möglich ist.  Ich bin gespannt, wie sich dieses Jahr NFC entwickeln wird und ob es sich in Zukunft für die Zahlung kleiner Beträge durchsetzen wird.