Das Sterben der 2D Spiele

Warum braucht man eigentlich bei jedem Spiel 3D Modelle? Bspw. Command & Conquer, da würde es doch 2D auch tun. Oder die guten alten Point & Click Adventures a la Monkey Island oder Sam & Max – die brauchen doch auch kein 3D. Ohne 3D wären die Anforderungen an den Computer minimal.

Im Prinzip bringen die paar Sätze oben das auf den Punkt, was man schon länger in diversen Foren bei Spieleankündigungen lesen kann, aber haben die Personen, die wieder 2D einfordern wirklich recht? Ursprünglich habe ich auch mal so gedacht, denn warum 3D, wenn es für den Spielablauf unerheblich ist?
Da gibt es aber einen ganz einfach Grund, warum man heute alles in 3D umsetzt und dafür muss man sich die ein wenig in die Arbeit eines Spieleentwicklers hineindenken: Wenn man die Perspektive eines 2D Bildes ändern möchte, dann muss man das Bild neu zeichnen und das ist natürlich teuer und kostet Zeit. Bei einer 3D Szene setzt man einfach die Kamera neu und schon kann das ganze Bild neu berechnet werden.
Das ist der ganze Grund dahinter und auch wenn man Spiele wie Baphomets Fluch, Monkey Island, etc. auch heute noch immer wieder gerne spielt so wird ein klassisches 2D Adventure wohl höchstens noch als Fanadventure das Licht der Welt erblicken. Spiele wie Jack Keane oder Ankh beweisen aber, dass 3D Adventures genauso viel Spaß machen können.