Rubiks Würfel mit LEGO und einem Nokia N95 lösen

Vor einiger Zeit habe ich schon gesehen, dass einige Bastler Roboter zum Lösen von dem bekannten Rubiks Cube gebaut haben. Heute bin ich über ein Video gestolpert, in dem der Roboter das mit relativ hoher Geschwindigkeit durchführt. Der LEGO Roboter wird mit einem ARM Prozessor gesteuert, wobei dieser die Bewegungs- und Steuerdaten von einem Nokia N95 bekommt, das in einer Halterung über dem Rubiks Würfel angebracht wird. Zu Beginn wird erstmal jede einzelne Seite des Würfels mit der Kamera des N95 aufgenommen und anschließend von dem Mobiltelefon analysiert. Ist eine Lösung gefunden worden, wird der Roboter vom N95 gesteuert – bis die Lösung gefunden wurde.
Das ist, wie oben bereits erwähnt, nicht der einzige Roboter, der einen Rubiks Würfel lösen kann, aber zumindest einer der schnellsten :).

Mailserver mal neu starten

Wie ich hier im Blog bereits schrieb, habe ich mir einen NSLU2 von Linksys so aufgebohrt, dass er als Mailserver in meinem Netzwerk verwendet wird. Leider war es in letzter Zeit so, dass sich der Spamfilter, Spamassassin, regelmäßig weggeschossen hat und ich so keine Mail mehr raus oder reinbekam. Bei normalen Mails ging es meistens noch, waren allerdings Anhänge mit dabei, war schnell Feierabend. Um das Problem zu beheben ist es notwendig den Spamassassin Dienst zu beenden und neu zu starten. Da aber auch das ein oder andere Programm auf der kleinen Kiste immer mehr Speicher verbraucht habe ich mich jetzt dazu entschlossen die kleine Kiste einmal in der Woche automatisch neu starten zu lassen. Ich will hoffen, dass das zumindest ein wenig Abhilfe schafft und keine sonstigen Probleme aufwirft. Durch den ganzen Overhead von Perl braucht Spamassassin viel Speicher, der auf der Slug nicht zur Verfügung steht. Kann also auch passieren, dass ich in Zukunft auf den Spamfilter im Mailserver verzichte und dann wieder ausschliesslich auf dem Client filtere (was bei IMAP irgendwie nicht gerade das gelbe vom Ei ist, da man jede Nachricht erstmal herunterladen muss).
Mal schauen, ob ich dann beim geplanten Restart auch ein automatisches Backup der Maildatenbank mit einbaue. Bisher mache ich das noch manuell per Rsync.

Stromsparender Server mit dem Linksys NSLU2

Nachdem man in letzter Zeit ja viel über Klimaschutz und auch die steigenden Strompreise in den Medien berichtet hat, habe ich mich dazu entschlossen meinen alten Emailserver (ein Athlon XP 1800+) durch eine etwas stromsparendere Alternative zu ersetzen. Die Geschwindigkeit des Servers war vorher bereits mehr als ausreichend, aber die Stromaufnahme hat sich durchgehend bei 80W und mehr bewegt, aber gibt es denn Alternativen? In einem Forenthread, den ich beim Computerclub 2 gestartet habe, wurden diverse Ansätze diskutiert (u.a. ein eingebettetes System mit ARM Prozessor, ausgediente ältere Rechner und Notebooks) und ein Benutzer hat einen linuxbasierten Storageserver der Firma Linksys – den NSLU2 – empfohlen. Dieser Server ist über eine alternative Firmware erweiterbar, dank vielen Paketen sehr flexibel einsetzbar und mit rund 80 EUR auch noch ein richtiges Schnäppchen. Das war der Grund, mir das Gerät zu bestellen und genauer anzusehen.
Mit einer alten Notebookfestplatte habe ich die Leistungsaufnahme gemessen und diese liegt gerade mal bei etwas mehr als 9W – einfach unschlagbar! Die alternative Firmware mit dem Namen uNSLUng habe ich natürlich auch installiert und danach einen Emailserver auf Basis von Postfix, Cyrus-Imap und Spamassassin auch eingerichtet. War zwar ein wenig Aufwand, aber dank der sehr guten HowTos auf der Seite des Projektes eigentlich recht einfach zu konfigurieren.
Nachdem jetzt alles läuft, muss ich sagen, dass die Performance des Gerätes hierfür absolut ausreichend ist. Derzeitg migriere ich meine alte Maildatenbank mit dem Tool „imapsync“ auf das neue Gerät. Leider dauert das etwas, da imapsync viel Speicher bei meinen grösseren Mails benötigt und deshalb den Auslagerungsspeicher meines Athlons ausgiebig verwendet. Naja, bis morgen wird der wohl fertig werden ;-).
Als nächstes steht die Konfiguration des Webservers, eines Webmailclients und CUPS Servers für meinen USB Drucker an. Die Dateifreigaben sind alle bereits über die Linksys Firmware, die bei uNSLUng auch weiterhin erhalten bleibt, verfügbar. Meine Fortschritte werde ich hier dokumentieren. Hier aber mal ein Bild von dem kleinen System (links die 2.5″ Notebook Festplatte und rechts der NSLU2 von Linksys):

Linksys NSLU2 + Notebook Festplatte