Jetzt hat es uns auch erwischt

Tja, nachdem in den letzten Tage schon andere Ortschaften das „Vergnügen“ eines Unwetters hatten und in Bad Wildungen sogar die Räumfahrzeuge ausrückten, um die Hagelkörner von der Straße zu entfernen, hat es uns jetzt erwischt. Von gestern auf heute hat es insgesamt 30 Liter geregnet und gehagelt. Die Hagelkörner waren dabei in etwa so gross wie Tischtennisbälle und haben in der Umgebung einigen Schaden hinterlassen. Da wurden Scheiben von Gewächshäusern durchschlagen und Solarkollektoren gingen kaputt. Auch mich hat es erwischt, so hab ich jetzt zwei Beulen auf der Motorhaube. Naja, werde ich wohl dann die Tage mal wegmachen lassen… Hier ein Foto von einer Beule, wobei die Farbe meines Autos durchaus vorteilhaft ist, da man die Beule nur durch den Schattenwurf sehen kann.

Hagelschlag am Auto

Glück im Unglück: Da sich ein paar Frösche in die Lichtschächte an unserem Haus verzogen haben, haben die kein Hagelkorn abbekommen. Sie sind also wohlauf und werden wohl nächste Woche mal in Richtung eines Teiches gebracht :-).

Frosch im Lichtschacht

Audi A3 (Benzin) mit 5.8l auf 100km

Wenn es mir mein Boardcomputer heute nicht gesagt hätte, ich hätte es wirklich nicht geglaubt. Ich mache ein dickes Kreuz im Kalender und freue mich heute darüber, dass ich bei meiner letzten Fahrt (immerhin 120km auf Bundes- und Landstrassen) gerade mal 5.8l pro 100km mit meinem Audi A3 (Benzin, Bj. 2005) verbraucht habe. Immerhin wiegt die Kiste 1.3t. Da wird immer behauptet, dass deutsche Autos CO2 Schleudern seien, aber scheinbar kann man das mit angepasster Fahrweise sehr wohl ändern.
Ob ich diesen Wert jemals wieder erreichen werde wage ich sehr zu bezweifeln. Durch das schlechte Wetter ging es heute nicht wirklich gut voran und dementsprechend war ich froh, ab und an überhaupt mal 100km/h zu erreichen.

Tempolimit auf der Autobahn – na unbedingt!

Hallo und frohes Neues Jahr =)! Ich hoffe ihr habt den Jahreswechsel ohne “Jetlag” gut überstanden und wünsche euch alles gute für dieses Jahr.

Ab zum Themawechsel: Dieses Jahr ging es, wie jedes Jahr, mal wieder ab in den Süden, um den Jahreswechsel mit guten Freunden zu feiern. Wie immer war es recht kurzweilig und ich hatte auch das Glück endlich mal wieder Schnee zu Gesicht zu bekommen (ein Winter ohne Schnee ist für mich so ziemlich das schlimmste, was man sich vorstellen kann). Die Rückfahrt am 2.1. war allerdings spannend… Hier in Deutschland wird ja schon länger ein Tempolimit von 120 km/h gefordert und ich habe ja auch bereits in einem vorhergehenden Blogeintrag geschrieben, dass ich dem durchaus aufgeschlossen bin, aber auf der Rückfahrt hatte ich rund 360 km zu überbrücken, bei der ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 93 km/h erreicht habe (gemessen mit dem Boardcomputer meines Autos). Wenn die Möglichkeit besteht, schneller und ohne Tempolimit zu fahren, dann habe ich sie auch genutzt (bis zu 190 km/h), aber das Ergebnis ist offensichtlich, dass man nicht besonders schnell fahren konnte.

Woran lag’s? Naja, es gab viele Baustellen (Tempolimit 50 und 80 km/h), Tempolimits (meist 120 km/h) und verkehrsbedingt mehrere Staus in einigen Bereichen, die aber dem normalen Berufsverkehr geschuldet sind und nichts aussergewöhnliches dargestellt haben. Fragt sich nur, ob es sich wirklich lohnt, ein Tempolimit einzufordern, wenn man doch nicht schneller fahren kann. Wie wäre es eigentlich mal, wenn man die Infrastruktur etwas verbessern würde anstatt an Symptomen rumzudoktorn?