Zwei Wochen Samsung Galaxy S2

Mittlerweile habe ich zwei Wochen mein Galaxy S2 und konnte das Ding eingehend begutachten, also wird’s Zeit auch mal etwas darüber zu schreiben. Zuerst mal generell etwas zum Galaxy S2. Das Galaxy S2 kommt in einem schlichten Karton und der beinhaltet logischerweise alles, was man von einem Telefon erwartet. Ein Ladegerät (übrigens schon das standardisierte USB Netzteil), ein USB Datenkabel, ein Kopfhörer samt Mikrofon (Freisprecheinrichtung) inkl. Silikonstopfen für unterschiedliche Ohrgrößen, die Bedienungsanleitung, den Akku und natürlich das Galaxy S2.

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Schon beim Auspacken fällt auf, dass das Galaxy S2 sehr handlich ist und unglaublich wenig wiegt – klar ohne Akku, also erstmal die SIM-Karte einlegen. An diesem Punkt kommen wir zu einem Kritikpunkt, den Viele am S2 haben, den Akkudeckel. Man muss zuerst den Deckel des Batteriefachs entfernen. Der Deckel fällt scheinbar etwas klapprig aus, was aber ziemlich täuscht, also einfach herunterreißen – der geht schon nicht kaputt und wenn doch, die 4 EUR, die ein Ersatzdeckel kostet, fallen bei diesem Gerät dann auch nicht mehr ins Gewicht ;-).

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Siemens S55 Handykamera zum verbasteln

Da ist sie ja, die die Handykamera für das Siemens S55, die ich für gerade mal 3 EUR (1 EUR + 2 EUR Versandkosten) ersteigern konnte. Der Sinn dahinter ist eigentlich ganz einfach: Die Kamera kann per RS232 gesteuert werden und bietet sich deshalb für die Verwendung mit einem Mikrocontroller, bei mir speziell das Pollin-AVR Board, an. Das Protokoll wurde bereits im Mikrocontroller.net Forum auseinandergenommen und einige haben es geschafft, die Kamera zum laufen zu bekommen. Weitere Infos gibt es auf einer slowakischen Seite, die für mich allerdings nur bedingt nützlich sind, da ich die Sprache nicht spreche :-).
Die Kamera kann übrigens Bilder in den Auflösungen 160×120 und 640×480 schiessen. Meine derzeitige Idee wäre es, eine über einen Servo gesteuerte Webcam mit dem Pollin-Net-IO Board zusammenzubauen, die z.B. mehrere Bilder nacheinander machen kann, um ein Panoramabild zu erzeugen. Mal schauen, ob dafür mal genug Zeit da ist oder ob es bei Spielereien an einer RS232 Schnittstelle meines Desktop-PCs bleibt.

Kleiner Tipp: Die Schrauben sind beim Zerlegen der Kamera speziell unten links schlecht erreichbar. Ein einfaches Verbiegen des darüberliegenden Bauteils hat mir geholfen die Schraube zu lösen und damit die Kamera zu zerlegen. Hier ein paar Bilder der Kamera:

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Kfz Kennzeichen fürs Handy

Als Netbeans 6.0, eine Entwicklungsumgebung für Java Programm, gerade frisch erschienen ist, habe ich mir gedacht, dass man sich die ja endlich mal etwas genauer anschauen könnte. Gesagt, getan, doch warum sollte ich einfach nur ein wenig mit der Software herumspielen und nichts produktives damit machen? Ich habe vorher noch nicht richtig mit Mobiltelefonen gearbeitet und so entstand die Idee, eine kleine Datenbank für Kfz-Kennzeichen zu basteln (auch, weil ich ständig die Städte hinter den Kennzeichen wieder vergesse – da scheint mir wohl anderes wichtiger zu sein ;)).
Naja, hier ist das, was nach ca. 2.5h dabei herausgekommen ist: Ein einfaches, kleines Java Programm, das ihr auf eurem Mobiltelefon installieren könnt. Es sollte auf allen Mobiltelefonen laufen, die MIDP 2.0 und CLDC 1.1 unterstützen. Hier ein Screenshot von dem Programm:

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Und hier die Jar-Datei, die ihr auf euer Mobiltelefon übertragen müsst: Kfz-Kennzeichen v0.1

Femtozellen für zu Hause

Heute habe ich die Folge 90 des Computerclub 2 mit Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph angehört. In dieser Folge hat Manfred Kloiber von der Mobile World Conference, bei der die Firma, bei der ich arbeite auch vertreten war, berichtet und dabei auch die Femtozellen erwähnt. Femtozellen sind Funkzellen, die für zu Hause gedacht sind. Sie werden per DSL Leitung an das Internet angebunden und stellen dann einen Einwahlknoten für das eigene Handy zur Verfügung. Mit dieser Lösung ist es dann möglich das Mobiltelefon zu Hause per VoIP zu benutzen oder auch per UMTS über den eigenen Internetanschluss zu browsen. Das alles natürlich zu Preisen, die die Mobilfunkanbieter dann noch festlegen werden.
Hört sich gar nicht so schlecht an… Eine eigene Funkzelle für zu Hause. Ich habe mich an dieser Stelle aber gefragt, was man damit eigentlich machen kann und wofür man das wohl brauchen könnte. Irgendwie ist mir dafür aber nichts gescheites eingefallen, höchstens, dass sich Menschen mit schlechter Netzabdeckung wohl darüber freuen werden. Warum sollte ich denn dieses Gerät zu Hause installieren, wenn ich da sowieso schon meinen Internet- und Telefonanschluss mit WLAN habe?
Wenn jemand von euch noch eine Idee hat, kann er ja gerne einen Kommentar hinterlassen, falls mir noch was einfallen sollte, werde ich das als Update hier reinschreiben :D.