Mailserver läuft jetzt auf dem Linksys NSLU2

So, nachdem die Kopieraktion meines alten IMAP Servers auf den neuen NSLU2 erfolgreich war, habe ich den heutigen Abend damit verbracht, das Mailsystem wieder vollständig zum Laufen zu bringen (an alle, die jetzt noch auf Mails von mir warten: Die werden jetzt erst wieder abgearbeitet). Mittlerweile läuft auf dem kleinen Linksys ein Cyrus-Imap Server, Postfix und SpamAssassin. Die Mails werden über einen Cronjob mit fetchmail alle 10 Minuten abgeholt (Daemon Mode ist auf der kleinen Hardware etwas zu speicherintensiv, aber so geht’s ja auch) und zusätzlich habe ich neue Zertifikate für meinen IMAPS und SMTPS Zugang erstellt. Man merkt allerdings beim Laden von Mails, dass der Kleine doch ein wenig an SpamAssassin zu knabbern hat, aber das ist eigentlich auch kein grosses Problem, da ein Grossteil der SpamMails bereits bei meinen Emailprovidern gefiltert werden.
In den nächsten Tagen werde ich mal schauen, ob ich in Sachen Webmailclient ein wenig weiter komme. Problem ist derzeitig, dass auf dem NSLU2 ein thttpd Server läuft, der kein PHP mit beinhaltet. Es gibt zwar eine Version von uNSLUng mit PHP, aber ob das läuft, muss ich erst noch ausprobieren. Apache möchte ich jedenfalls nur ungerne auf dem kleinen Gerät installieren.
Die Bootzeiten des NSLU2 haben sich dank der Server, die ich jetzt installiert habe, allerdings auf ca. 5 Minuten verlängert. Da der Server aber 24/7 laufen soll, spielt das für mich aber keine grosse Rolle.
Ansonsten gilt: Wenn es etwas neues gibt, werde ich das hier schreiben.

Stromsparender Server mit dem Linksys NSLU2

Nachdem man in letzter Zeit ja viel über Klimaschutz und auch die steigenden Strompreise in den Medien berichtet hat, habe ich mich dazu entschlossen meinen alten Emailserver (ein Athlon XP 1800+) durch eine etwas stromsparendere Alternative zu ersetzen. Die Geschwindigkeit des Servers war vorher bereits mehr als ausreichend, aber die Stromaufnahme hat sich durchgehend bei 80W und mehr bewegt, aber gibt es denn Alternativen? In einem Forenthread, den ich beim Computerclub 2 gestartet habe, wurden diverse Ansätze diskutiert (u.a. ein eingebettetes System mit ARM Prozessor, ausgediente ältere Rechner und Notebooks) und ein Benutzer hat einen linuxbasierten Storageserver der Firma Linksys – den NSLU2 – empfohlen. Dieser Server ist über eine alternative Firmware erweiterbar, dank vielen Paketen sehr flexibel einsetzbar und mit rund 80 EUR auch noch ein richtiges Schnäppchen. Das war der Grund, mir das Gerät zu bestellen und genauer anzusehen.
Mit einer alten Notebookfestplatte habe ich die Leistungsaufnahme gemessen und diese liegt gerade mal bei etwas mehr als 9W – einfach unschlagbar! Die alternative Firmware mit dem Namen uNSLUng habe ich natürlich auch installiert und danach einen Emailserver auf Basis von Postfix, Cyrus-Imap und Spamassassin auch eingerichtet. War zwar ein wenig Aufwand, aber dank der sehr guten HowTos auf der Seite des Projektes eigentlich recht einfach zu konfigurieren.
Nachdem jetzt alles läuft, muss ich sagen, dass die Performance des Gerätes hierfür absolut ausreichend ist. Derzeitg migriere ich meine alte Maildatenbank mit dem Tool „imapsync“ auf das neue Gerät. Leider dauert das etwas, da imapsync viel Speicher bei meinen grösseren Mails benötigt und deshalb den Auslagerungsspeicher meines Athlons ausgiebig verwendet. Naja, bis morgen wird der wohl fertig werden ;-).
Als nächstes steht die Konfiguration des Webservers, eines Webmailclients und CUPS Servers für meinen USB Drucker an. Die Dateifreigaben sind alle bereits über die Linksys Firmware, die bei uNSLUng auch weiterhin erhalten bleibt, verfügbar. Meine Fortschritte werde ich hier dokumentieren. Hier aber mal ein Bild von dem kleinen System (links die 2.5″ Notebook Festplatte und rechts der NSLU2 von Linksys):

Linksys NSLU2 + Notebook Festplatte

Spaß mit dem Oszilloskop – YouScope

Ok, ok, was könnte man sich denn bei so einem Titel denken… Bestimmt nicht das, was gemeint ist. Dieses Jahr auf der Assembly 07 hat in der Shortfilm Competition ein Demo den dritten Platz belegt, was ein etwas ungewöhnliches Ausgabegerät verwendet, um die Demoeffekte darzustellen – nämlich ein Oszilloskop :-). Das Oszilloskop wird einfach an die normale Soundkarte angeschlossen und läuft im X/Y-Modus. Wenn ihr zu Hause ein Oszilloskop rumstehen habt, dann könnt ihr euch die Sounddatei (mit FLAC komprimiert) zur Ausgabe der Demo hier laden. Alle anderen können sich das Demo direkt hier anschauen:

USB Protokoll verstehen

Momentan schlage ich mich an der Arbeit mit dem USB Standard auf Protkollebene herum. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen auch, was da so auf der Leitung vor sich geht. Falls euch die Spezifikation von http://www.usb.org zu trocken und langatmig ist, dann hab ich hier für euch zwei hervorragende Seiten, die die Abläufe bei USB auf Protokollebene ganz gut und praxisbezogen beschreiben:

USB made simple: http://www.usbmadesimple.co.uk
USB in a nutshell: http://www.beyondlogic.org/usbnutshell
A webinar by Mentor Graphics on Fundamental of USB: http://seminar2.techonline.com/~fundamentals/usb/player.html

Nintendo Wii und USB Tastatur (2)

Schön, wenn man Updates in seinem Blog einpflegen darf, da freut man sich und deshalb gibts heute ein Update von meinem Blogeintrag vom 17.09.2007 zum Thema „Nintendo Wii und USB Tastatur„. Offenbar hatte Nintendo wohl ein Einsehen und hat in dem letzten Update der Wii genau die von mir beschriebenen Probleme behoben, d.h. dass ihr jetzt in allen Bereichen die Möglichkeit habt, eine USB Tastatur an eurer Wii zu benutzen.

Um das Update durchzuführen, reicht nicht allein das Update der Wii Firmware, ihr müsst zusätzlich noch den „Meinungskanal“ und den „Internetkanal“ updaten. Das könnt ihr über den „Shopkanal“ machen. Einfach draufklicken, auf Software gehen und dort dann die entsprechenden Updates einspielen. Viel Spass beim Tippen :-)!