Putty für Linux Konsole einrichten

Ab und an schreibe ich hier im Blog ja einfach nur Dinge auf, die ich selbst nicht vergessen möchte und die mir bereits schon zu viel Zeit gekostet haben, obwohl ich das Problem schon einmal gelöst habe. Genau so einen Fall habe ich momentan wieder. Ich verwende auf meinem Server und habe das Problem, dass ich mit Putty und OpenSuSE immer das Problem hatte, dass die Zeichendarstellung nicht richtig funktioniert. Gerade bei den “grafischen” Kommandozeilenprogrammen wie z.B. dem Midnight Commander, aber auch den OpenSuSE eigenen Konfigurationstools wie YaST ist das sehr störend gewesen, aber das Problem lässt sich mit der richtigen Putty Konfiguration lösen:

  1. Terminal/Keyboard: Function Keys and keypad: "Linux"
  2. Window/Appearance: Font "Liberation Mono"
  3. Window/Translation: Character Set UTF-8
  4. Window/Translation: Handling of drawing characters: "Use Unicode line drawing …"
  5. Connection/Data: Terminal-type string: "linux" (das dürfte das Entscheidende sein)

Das war es dann auch schon. Die Schriftart “Liberation Mono” aus Schritt 2 muss nicht unbedingt installiert werden, sieht aber meines Erachtens nach ganz gut aus, weshalb ich ihn mit in die Beschreibung hineingenommen habe. Mit diesen Einstellungen funktionieren dann auch die Konsolenprogramme ganz gut.

Neues Digitalmultimeter

Ab und an muss auch mal was erneuert werden, auch wenn das alte noch funktioniert. Aus diesem Grund habe ich mir erstmal ein neues Digitalmultimeter gekauft. Bisher hatte ich ein Digitalmultimeter von Knopex, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war, aber mittlerweile sind so Funktionen wie Autorange, Min/Max/Avg Berechnung oder auch der Anschluss an einen PC. Kurz, ich habe mir ein neues UNI-T UT61C gekauft. Für meinen Hobbybedarf absolut ausreichend.
Mit dem neuen Multimeter bin ich eigentlich auch ganz zufrieden, allerdings ist mir direkt aufgefallen, dass die Samplegeschwindigkeit des neuen Multimeters langsamer als die des Knopex ist. Für mich ist das nicht weiter schlimm, da ich notfalls noch mein altes Digitalmultimeter habe, aber für jemanden, der professionell damit arbeiten möchte, greift mit Sicherheit zu einem besseren Gerät. Bisher habe ich es auch noch nicht geschafft das Multimeter unter Linux zu verwenden, aber es wird schonmal erkannt. Das werde ich aber auch sicherlich noch hinbekommen…

2011-07-31 15.10.08

Neues Opensource Handheld: Pandora (Reloaded)

Mittlerweile ist es fast zwei Jahre her wo ich einen Artikel über das neue Opensource Handheld, die Pandora oder auch OpenPandora, geschrieben habe. Damals habe ich mir gedacht, dass es sich für mich nicht lohnt, da ich bereits mit dem Gamepark GP2x ein Handheld habe, mit dem ich alle notwendigen Emulatoren unterwegs dabei habe. Mittlerweile gibt es auch für mein Mobiltelefon schon einige Emulatoren, die ganz gut funktionieren und die, dank integrierter Tastatur, auch ganz gut brauchbar sind. Im Rückblick wollte ich mal schauen, was daraus eigentlich geworden ist, da ich dieses ambitionierte Projekt nach wie vor beobachte, denn ein Release gab es von der Pandora immer noch nicht und die Vorbesteller, die bereits das Geld schon gezahlt haben, fangen langsam immer lauter an zu murren…

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OpenOffice 3.0 ist fertig

Hurra, da ist es ja: Das OpenOffice Paket in der Version 3.0. Nachdem der eigentliche Releasetermin ein paarmal verschoben wurde ist die finale Version jetzt verfügbar und natürlich sind die Server durch den Ansturm der Benutzer überlastet. Ich verlinke deshalb mal die Torrent-Dateien für das Bittorrent Netzwerk:

Zu den Neuerungen schreibe ich mal nichts, das haben andere ja schon erledigt. Von meiner Seite her kann ich nur sagen, dass ich das „Paket“ seit StarWriter 2.0 verwende (damals hat mir Works nicht gefallen) und ich seitdem die komplette StarOffice / OpenOffice Evolution mitgemacht habe. Das geht sogar so weit, dass ich – wenn ich mal vor ein MS Office gesetzt werde – hier und da mal suchen muss, bis ich die ein oder andere Einstellungen gefunden habe. Gut, dass ich an der Arbeit mein Office-System frei wählen durfte :-).

Mailserver mal neu starten

Wie ich hier im Blog bereits schrieb, habe ich mir einen NSLU2 von Linksys so aufgebohrt, dass er als Mailserver in meinem Netzwerk verwendet wird. Leider war es in letzter Zeit so, dass sich der Spamfilter, Spamassassin, regelmäßig weggeschossen hat und ich so keine Mail mehr raus oder reinbekam. Bei normalen Mails ging es meistens noch, waren allerdings Anhänge mit dabei, war schnell Feierabend. Um das Problem zu beheben ist es notwendig den Spamassassin Dienst zu beenden und neu zu starten. Da aber auch das ein oder andere Programm auf der kleinen Kiste immer mehr Speicher verbraucht habe ich mich jetzt dazu entschlossen die kleine Kiste einmal in der Woche automatisch neu starten zu lassen. Ich will hoffen, dass das zumindest ein wenig Abhilfe schafft und keine sonstigen Probleme aufwirft. Durch den ganzen Overhead von Perl braucht Spamassassin viel Speicher, der auf der Slug nicht zur Verfügung steht. Kann also auch passieren, dass ich in Zukunft auf den Spamfilter im Mailserver verzichte und dann wieder ausschliesslich auf dem Client filtere (was bei IMAP irgendwie nicht gerade das gelbe vom Ei ist, da man jede Nachricht erstmal herunterladen muss).
Mal schauen, ob ich dann beim geplanten Restart auch ein automatisches Backup der Maildatenbank mit einbaue. Bisher mache ich das noch manuell per Rsync.