USB Speicher mit Veracrypt verschlüsseln

Lang ist es her, da habe ich hier im Blog einen Artikel mit einer Schritt für Schritt Anleitung veröffentlicht, wie man mit dem damals noch aktuellen Verschlüsselungsprogramm Truecrypt einen verschlüsselten Container auf einem USB Speicher anlegen und mit einer portablen Version von Truecrypt versehen konnte, um ihn an jedem Rechner einsetzen zu können. Mittlerweile hat sich aber der ursprüngliche Autor von der Entwicklung zurückgezogen und Truecrypt für unsicher erklärt. Zwar hat ein Sicherheitsaudit trotzdem die Sicherheit des Programms bestätigt, aber dennoch wurde das Programm eingestellt.
Btw, der Lebenswandel des Autors von Truecrypt ist übrigens sehr spannend und wird in einem Artikel von Heise genauer beleuchtet.

In der Zwischenzeit wurde aber der Sourcecode von Truecrypt übernommen und aktiv unter dem neuen Projektnamen Veracrypt weiterentwickelt. Veracrypt basiert also auf Truecrypt, behebt aber die beim Sicherheitsaudit festgestellten „Probleme“ und wird aktiv weiterentwickelt. Zeit also, den Artikel endlich zu aktualisieren und auf Veracrypt anzupassen – und das habe ich heute gemacht. Ihr findet den Artikel auf der rechten Seite im Menü oder hier über den direkten Link „USB Speicher mit Veracrypt verschlüsseln“.

Warum man seine wichtigen Daten auf externen Datenträgern in einem gesicherten Container speichern sollte, ist, denke ich, offensichtlich. Ist man unterwegs und verliert den USB Stick kann es unangenehm sein, wenn die darauf gespeicherten, persönlichen Daten später irgendwann im Internet liegen. Die Datenhoheit über meine Urlaubsbilder, Steuererklärung, Kontoauszüge, Sourcecode, etc. möchte ich jedenfalls behalten. Also viel Spaß beim Verschlüsseln eurer externen Festplatten / Sticks / CDs :-)!

USB-ZXJoy – diesmal ein Joystick Konverter

Im vorigen Blogeintrag habe ich ja schon beschrieben, dass ich mit USBasp ein Atmel Programmiergerät zusammengebastelt habe und da es gerade so viel Spaß gemacht hat, an USB Geräten herumzubasteln habe ich gleich mal weitergemacht und mir als nächstes einen Joystickkonverter gebaut. Mit diesem Joystickkonverter kann ich nun digitale Joysticks (z.B. die meines Amstrad CPCs) per USB an einen PC anschliessen. Und hier ist ein Bild des Lochrasterplatinenaufbaus (noch ohne 9 polige D-SUB Stecker, die muss ich noch bestellen ;-)):

usb-zxjoy

Einen ersten Test habe ich natürlich schon durchgeführt und es funktioniert soweit alles. Dank dem umständlichen Aufbau auf Lochrasterplatine habe ich diesmal gelernt, dass Kupferlackdraht doch komfortabler ist und ich das wohl in Zukunft doch endlich mal mehr einsetzen werde. Ein nächstes Projekt steht schon an, mal schauen, ob ich vielleicht schon über Ostern dazu komme, daran zu arbeiten.

USBasp: Atmel Programmer selbst gebaut

Was tun, wenn einem langsam die Druckerschnittstellen ausgehen, um seine Mikrocontroller mit dem Parallelport Programmieradapter noch zu programmieren? Klar, da muss eine Alternative her, die mit USB klarkommt. Also entweder so ein Ding bereits fertig kaufen oder halt selbst bauen. Nach ein wenig Suchen habe ich die Schaltpläne für das USBasp Programmiergerät gefunden und habe, da ich die Bauteile sowieso in der Gegend rumfliegen hatte, am Wochenende das Ding auf einer Lochrasterplatine einfach mal nachgebaut. Dabei herausgekommen ist folgendes Programmierboard:

usbasp

Das Board funktioniert, nachdem ich bei dem Streifenrasterboard eine Verbindung zwischen Pin 15 und Pin 16 am ATMega8 vergessen hatte (musste unterbrochen werden), einwandfrei und ist wesentlich schneller als die Parallelport Version. Beim nächsten Mal würde ich mir allerdings wahrscheinlich nicht mehr die Arbeit mit der Lochrasterplatine machen, sondern gleich eine Platine belichten und ätzen. Das hätte mir sicherlich etwas Zeit gespart.

Phonic – doch keine Treiber mehr für Vista

Im Januar hab ich mein Helix Board 12 USB von Phonic mit einer Notlösung, nämlich den universellen ASIO4ALL Treiber, dazu bewegen können eine geringere Latenzzeit zu haben. Der Hersteller des Mischpultes hat mir damals noch geschrieben, dass an einer Lösung des Treiberproblems gearbeitet werde. Leider hat sich seitdem nichts getan und ich habe mal wieder eine neue Anfrage an den Support bei Phonic geschrieben und gefragt, wie es denn mit Treibern für das Phonic Board aussehen würde. Diesmal bekam ich als Antwort, dass das Helix Board vor Vista entwickelt wurde und leider die interne Hard- und Firmware es unmöglich machen einen gescheiten Treiber für das Helix Board zur Verfügung zu stellen. Evtl. gibt es aber eine Neuauflage des Helix Board mit neuer Firmware und dann auch mit einem Treiber für Windows Vista.
Tja, damit ist das Teil für mich leider relativ wertlos geworden, da ich auf dem einen Rechner, der noch Windows als Betriebssystem hat, nur Vista drauf laufen habe. Evtl. werde ich auf meiner Linux Maschine eine zusätzliche Partition erstellen, auf der ich dann Windows XP installiere, aber schön ist das irgendwie alles nicht – vielleicht gibts aber dann auch irgendwann einfach einen neuen Audiomixer…

USB Protokoll verstehen

Momentan schlage ich mich an der Arbeit mit dem USB Standard auf Protkollebene herum. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen auch, was da so auf der Leitung vor sich geht. Falls euch die Spezifikation von http://www.usb.org zu trocken und langatmig ist, dann hab ich hier für euch zwei hervorragende Seiten, die die Abläufe bei USB auf Protokollebene ganz gut und praxisbezogen beschreiben:

USB made simple: http://www.usbmadesimple.co.uk
USB in a nutshell: http://www.beyondlogic.org/usbnutshell
A webinar by Mentor Graphics on Fundamental of USB: http://seminar2.techonline.com/~fundamentals/usb/player.html